Frankenthal
Friedrich-Ebert-Grundschule: Neubau wirtschaftlicher als Sanierung
Die in den 1970er-Jahren gebaute Grundschule ist ein Sanierungsfall. Zudem fehlt Platz, um die zunehmende Anzahl neuer Schüler unterzubringen. Die Stadt lotet derzeit die Möglichkeiten aus: Abriss und Neubau, Umbau oder Teilneubau. Reffert erkundigte sich nach einem möglichen Alternativstandort für die Grundschule. Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU) verwies auf die Untersuchung eines Planungsbüros. Dessen Ergebnis: Ein neues Gebäude an einem anderen Standort, beispielsweise auf der Fläche des Sportplatzes, sei gegenüber einer Sanierung und eines Neubaus an gleicher Stelle die wirtschaftlichste Lösung. Allerdings bestehe noch weiterer Klärungsbedarf, so Knöppel.
Kürzer als drei Kilometer
Für nicht realistisch hält der Bürgermeister die von der SPD aufgeworfene Idee, eine Verlegung der Friedrich-Ebert-Realschule plus in die Planungen einzubeziehen. Schließlich sei das Gebäude erst vor wenigen Jahren für 1,8 Millionen Euro ertüchtigt worden. Zum weiteren Zeitplan könne keine konkrete Aussage gemacht werden, da sich die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) bisher noch nicht zu der Wirtschaftlichkeitsberechnung geäußert habe.
Ob sich ein Alternativstandort für die Grundschule auf die Schulbezirke auswirken könnte, wollte Reffert weiter wissen. Die Beurteilung der Rechtsgrundlagen und die Entscheidung über die Zuordnung von Schulbezirken liege bei der ADD, informierte Beigeordneter Bernd Leidig (SPD). Es sei lediglich das Einvernehmen des Schulträgers herzustellen. Grundsätzlich gelte, dass der Schulweg kürzer als drei Kilometer sein müsse.