Frankenthal Festzug etwas kleiner

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17 Zugnummern sind für die Eppsteiner Kerwe gemeldet. Das Programm des Fests, das vom 15. bis 19. August gefeiert wird, stand im Fokus der Ortskartellsitzung im Vereinsheim der DJK Eppstein. Am Freiwilligentag der Metropolregion soll unter anderem die Küche der Grundschule gestrichen werden.

Kerweausrichter ist in diesem Jahr der TSV Eppstein. Auftakt ist am Freitagabend, 15. August, wenn auf dem Neuköllner Platz die Kerwe um 17.30 Uhr ausgegraben wird. Danach zieht die Kerwegesellschaft mit dem Kerweborsch an der Spitze auf den Festplatz an der Ernst-Moritz-Arndt-Straße. Die Bevölkerung ist eingeladen mitzulaufen. Auf dem Festplatz wird es die ersten Grußworte geben, das Keweschätzspiel wird vorgestellt, dessen Erlös der Spielgemeinschaft der Fußballjugend zugute kommen soll. Im Anschluss lädt das Ortskartell zum Kerweessen ein. Richtig los geht das Kerwetreiben dann am Samstag mit dem Kerweumzug, der um 15.30 Uhr in der Weingartenstraße startet und sich zum Festplatz schlängelt. Nicht wegen der strengeren Sicherheitsvorschriften, sondern wegen der Ferienzeit wird der Kerweumzug wohl etwas kleiner ausfallen als gewohnt. Derzeit sind 17 Zugnummern gemeldet. Der Kerweborsch wird gegen 17.45 Uhr seine Festrede halten, der Festwirt die Gäste begrüßen und das Fassbier zum nun offiziellen Kerweauftakt angestochen. Am Abend spielt das Gitarrenduo Vogelfrei auf. Am Sonntag um 10 Uhr findet im Festzelt ein Kerwegottesdienst statt. Im Anschluss lädt der Kerweausrichter zum Frühschoppen ein. Am Abend steht die Formation Peter Gun auf der Bühne. Am Montag stehen ein Bayerischer Frühschoppen ab 10 Uhr mit der Musikgruppe Pfalzklang, der Hausfrauennachmittag ab 15 Uhr und abends Schunkelrunden und Stimmungsmusik mit Rainer Hannemann auf dem Programm. Hannemann wird auch zum Kerweausklang mit Kerwebeerdigung den musikalischen Takt angeben. Die süße Ecke auf dem Kerweplatz wird von den Landfrauen, Siedlern und vom Kindergarten abwechselnd betrieben. Mit mehreren Aktionen will sich das Ortskartell an der Freiwilligenaktion der Metropolregion Rhein-Neckar am 20. September beteiligen. Bisher sind zwei Projekte in Planung: Die Küche in der Grundschule soll gestrichen und das Rosenbeet auf dem Friedhof soll neu angelegt werden. Noch in diesem Jahr möchte sich das Ortskartell als Verein konstituieren. Allerdings wird nicht mehr – wie bisher erwogen – die Gemeinnützigkeit angestrebt, sondern „nur“ der Status als eingetragener Verein. Dabei seien nicht so viele Vorschriften zu beachten, und es sei ausreichend für die Zwecke des Ortskartells, meinten Sitzungsteilnehmer. Der Toilettenwagen des Ortskartells, der bei Festen wie der Kerwe eingesetzt wird und so schon einiges an Leihgebühr eingespart hat, bedarf einer gründlichen Renovierung. Hierfür sucht das Ortskartell eine Halle beziehungsweise einen Unterstand, wo man mehrere Wochen ungestört arbeiten kann. Ortsvorsteher Uwe Klodt (SPD) berichtete von der Idee, im kommenden Jahr eine historische Gemarkungsbegehung anzubieten; das stieß bei den Ortskartell-Mitgliedern auf positive Resonanz. (nt)

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