Frankenthal FDP-Initiative: Stadt will über Förderung von Co-Working-Space nachdenken
Um die Innenstadt zu beleben, wollen die Frankenthaler Liberalen neue und unkonventionelle Wege gehen. Fraktionsvorsitzender Thomas Börstler machte sich im Stadtrat für die Möglichkeit gemeinsam genutzter Büroräume stark – sogenannten Co-Working-Space. Dabei gehe es darum, leerstehende Geschäfte an kreative Unternehmen, Startups oder Künstler zur gemeinsamen Nutzung zu vermieten. Die Stadt könnte dabei als Investor auftreten und sowohl Eigentümern als auch den potenziellen Interessenten mit einer Anschubfinanzierung „ein Stück Sicherheit“ geben, begründete Börstler seinen Prüfantrag. Er schlug eine Übernahme der Mietkosten für maximal zwölf Monate und eine Gegenfinanzierung mit Sponsorengeldern vor. Von den Fraktionen wurde Börstlers Initiative vom Grundsatz her als innovativ und lobenswert bezeichnet. Auch Oberbürgermeister Martin Hebich (CDU) begrüßte den Antrag, sprach sich aber für eine größere Flexibilität aus. Er stellte in Aussicht, dass die Verwaltung ein Konzept entwickeln werde.