Frankenthal Favoriten sind vorne

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Bobenheim-Roxheim. Bei der traditionellen Dornfelder-Regatta des WSV Roxheim hatten die teilnehmenden Segler nicht nur mit dem vorgegebenen Parcours auf dem Silbersee zu kämpfen. Auch der Wind stellte sie vor Herausforderungen.

Der Wetterbericht ließ die Verantwortlichen des WSV Roxheim um Segelwart Bernhard Rau aufatmen. Segelbarer Wind und eventuelle Gewitter waren am Wochenende für die Dornfelder-Regatta auf dem Silbersee gemeldet. Klar, dass die Verantwortlichen das „windige“ Zeitfenster voll ausnutzen wollten und die 17 Boote um 14 Uhr an den Start baten. Doch der in permanenten Zeitintervallen aufkommende Wind aus südlichen Richtungen stellte die Segler vor sportliche Herausforderungen. Die 17 Boote starteten in zwei Gruppen. Die erste bestand ausschließlich aus Booten der 517er-Klasse, die um Ranglistenpunkte und Wertungspunkte für die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften fuhren. Die zweite bestand aus den sogenannten „Ausgleichern“, also unterschiedlichen Bootstypen. Glück für die Veranstalter, dass sich mit Andreas Höllriegel vom WSV Roxheim und Wilfried Haas vom Kanu- und Segelclub Frankenthal ein Team fand, das das Feld in der 517er-Klasse komplettierte. „Durch die Urlaubszeit waren die Meldungen doch sehr schleppend. Hätten wir keine zehn Boote zusammenbekommen, hätten die Boote auch nicht um Ranglistenpunkte fahren dürfen“, erklärte WSV-Segelwart Rau. Bei den beiden Läufen wurden Peter Mehs/Heide Harig (Yacht-Club Saarbrücken) ihrer Favoritenrolle gerecht und setzten sich hauchdünn vor Joachim Kirsch/Andreas Fuchs (Frankreich) durch. Dritte wurden Willi und Roman Becker (Ruder- und Segelclub Losheim). Bei den „Ausgleichern“ überraschten Denis Hermann und John Syks vom Kanu- und Segel-Club Frankenthal auf einem älteren Schwertzugvogel. Zweite wurden ihre Mannschaftskameraden Robert Verspagen/Elkin Richter und Tomas Zarate/Thoms Schwender vom WSVR, die beide punktgleiche Wertungen aufwiesen. Der für Sonntag angesetzte dritte Durchgang fand nicht statt. Der Wind spielte nicht mit. „Schade, durch den dritten Lauf hätten zwei Pattsituationen geklärt werden können“, ärgerte sich Rau und spielte damit auf die Punktegleichheit bei den „Ausgleichern“ an. (koep)

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