Frankenthal Erwartungen nicht erfüllt

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FRANKENTHAL. An der Spitze hat sich in der Fußball-B-Klasse in der vergangenen Saison die Aufregung für Mannschaften und Fans gelohnt. Der TSV Eppstein (Nord-Staffel) und der CSV Frankenthal (Süd-Staffel) sind in die A-Klasse aufgestiegen (wir berichteten). Unter ihren Erwartungen blieben dagegen die DJK Schwarz-Weiss Frankenthal und der ASV Heßheim.

4. ASV Heßheim (51 Punkte/82:42 Tore)

Viel vorgenommen hatte sich der ASV Heßheim laut Trainer Thomas Keller nach dem Sieg im RHEINPFALZ-Hallenfußballturnier für die Rückrunde in der Meisterschaft. Doch schon der Start mit einer 1:2-Heimniederlage gegen die DJK Eppstein II – eine Mannschaft, die selbst mit Schwierigkeiten kämpfte – verlief unglücklich. „Dieses Spiel hätten wir nie verlieren dürfen“, ärgert sich Keller rückblickend. Spätestens nach den 1:2-Niederlagen gegen Bockenheim (Keller: „Da waren wir die bessere Mannschaft“), Freinsheim II und Altleiningen II (jeweils 3:4) war die Luft raus beim ASV. Am Ende reichte es nicht, um im Kampf um die Aufstiegsplätze mitzumischen. Keller nimmt sich selbst nicht aus der Kritik aus: „Wir alle haben dazugelernt.“ Im Winter sei die Trainingssituation schwierig gewesen, weil man meist auf die Halle ausweichen musste. „Insgesamt hat uns dann die Konstanz gefehlt, die in der Rückrunde der TSV Eppstein gezeigt hat. Wir haben zu viele einfache Gegentore bekommen“, sagt Keller. Doch seine junge Mannschaft habe alles gegeben, Erfahrungen gesammelt, am Ende Moral gezeigt und doch noch Platz vier geholt. Mit Luca Willer, der 24 Treffer erzielte, hat der ASV den Torschützenkönig der Liga in seinen Reihen. 6. DJK Schwarz-Weiss Frankenthal (45/82:53) Der scheidende Trainer Marcel Birich ist mit der Saison unzufrieden. Viele Konkurrenten hatten die DJK Schwarz-Weiss Frankenthal vor der Runde aufgrund der Kaderzusammenstellung als einen der Favoriten eingestuft. „Wir wollten eine Rolle in der Liga spielen und um den Titel kämpfen. Das ist uns nicht gelungen“, sagt Birich. Nach einem mäßigen Start stand die Mannschaft nach der Hinrunde auf dem fünften Platz, sechs Punkte hinter dem damaligen Spitzenreiter Bockenheim. In den Schlüsselspielen habe neben Glück auch die Effizienz bei der Chancenauswertung gefehlt, bilanziert Birich. So habe Schwarz-Weiss in Bockenheim 80 Minuten lang auf ein Tor gespielt und dann bei einem Konter den Gegentreffer bekommen. Gefehlt hat zu Beginn der Rückrunde der stärkste DJK-Angreifer, Willi Peschechodow, der trotzdem mit 21 Treffern noch auf Platz drei der Torschützenliste landete. Der DJK-Elf fehlte es am Ende an der Konstanz, um noch einmal vorne angreifen zu können. So wurden in Großkarlbach und Lambsheim wichtige Punkte hergegeben. Wie berichtet, ist nun Horst Döppel Trainer der Schwarz-Weissen. 8. Eintracht Lambsheim (38/56:53) „Hinrunde hui, Rückrunde pfui“ – so bringt es Eintracht-Trainer Thomas Seidenspinner auf einen kurzen, aber treffenden Nenner. In der Rückserie lief zwischenzeitlich nur wenig bei der Eintracht zusammen. Am Ende der Saison wurde es wieder besser. Mit einem deutlichen 6:0-Sieg gegen die DJK Eppstein verabschiedeten sich die Lambsheimer mit einem Erfolgserlebnis in die Sommerpause. Der große Kader sei mit vielen Problemen behaftet gewesen, erklärt Seidenspinner. Viele Verletzungen, studienbedingte Ausfälle, Kranke – im Team herrschte laut Seidenspinner große Unruhe. „Gerade bei der Abwehrformation war dies grausam“, sagt der Coach. Mit Kapitän Phillip Kindsvogel, Mathias Krauß und Lukas Arnold seien in der Rückrunde oft wichtige Stützen ausgefallen. So habe die Qualität gefehlt, um weiter nach vorne zu kommen. Abstiegssorgen gab es aber keine. Dazu sei die Mannschaft zu gut, so Seidenspinner.

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