Frankenthal Eckbachtal II muss aufpassen

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FRANKENTHAL. Das Derby in der Handball-A-Klasse der Herren hat die HSG Eppstein-Maxdorf für sich entschieden. Damit steckt die HSG Eckbachtal II erst einmal im Tabellenkeller fest. Zwei Niederlagen gab es für Bobenheim-Roxheim.

Herren, A-Klasse

Im umkämpften Derby konnte sich zwar Daniel Schunke im Bruderduell gegen seinen jüngeren Bruder Dominik als besserer Torschütze behaupten, dennoch musste er sich mit seinen Eckbachtalern am Ende recht deutlich geschlagen geben. Eckbachtals Trainer Armin Diehl warnte seine Mannschaft nach dem Spiel: „Noch ist wohl nicht allen klar, dass wir langsam, aber sicher in den Abstiegskampf geraten.“ Aktuell stehen 1:7 Punkte auf dem Konto. Eppstein-Maxdorfs Trainer Bruno Caldarelli sieht sein Team auf dem richtigen Weg: „Diese sieben Punkte kann uns niemand mehr nehmen. Wir müssen weiterhin hart an uns arbeiten und dann schauen, wohin die Reise geht.“ Nachdem die Vorentscheidung gefallen war, nahm die HSG Eppstein-Maxdorf das Tempo aus dem Spiel. So kam Eckbachtal noch zu ein paar Toren und gestaltete das Endergebnis erträglicher. Zwar haben die Lambsheimer derzeit viele Verletzte, sodass sich Trainer Jochen Meininger bei der Nominierung keine Gedanken machen muss, doch gegen das Schlusslicht sollten trotzdem zwei Punkte her. Das gelang auch, doch der TVL musste sich mächtig strecken. Lambsheim legte gut los. Die Gäste konnten den Rückstand lediglich immer wieder verkürzen. Der Halbzeitvorsprung von vier Toren schien beruhigend. Manche hakten die Partie jedoch zu früh ab. Denn Göllheim/Eisenberg erhöhte nach dem Seitenwechsel das Tempo. „Wir müssen froh sein, dass wir das bessere Ende hatten“, so Meininger. Das Spiel war in den letzten 20 Minuten ein echter Krimi. Der Vorsprung war geschmolzen, in Minute 50 fiel erstmals der Ausgleich (31:31). Danach gingen die Gäste sogar mit zwei Toren in Führung, doch beim 34:34 war Lambsheim wieder dran. Vor allem Carsten Leßmann behielt nun den Überblick und ebnete Lambsheim so den Weg zum 37:36-Zittersieg. Herren, B-Klasse SC-Sprecherin Heike Puppe lobte ihr Team für die Leistung in der ersten Halbzeit. Doch nach der Pause brach Bobenheim-Roxheim ein. Hier machte sich auch das Fehlen des verhinderten Trainers Frederik Assmann bemerkbar. Der SC ließ sich zu sehr von den Zuschauern in der gut gefüllten Edigheimer Halle beeinflussen. Die Konzentration ließ nach, die technischen Fehler häuften sich ebenso wie die Fehlwürfe. Der SC verfügt aktuell über 4:2 Punkte, die Gastgeber thronen mit 8:0 Punkten an der Spitze. Die HSG Eppstein-Maxdorf musste wegen Personalmangels das Spiel kurzfristig verlegen. Trainer Holger Benz hatte abermals nur einen kleinen Kader zur Verfügung. Die Gastgeber hatten etwas mehr Glück bei den Abschlüssen. Die Frankenthaler Herren warten immer noch auf den ersten Sieg in der neuen Saison. „Uns fehlten schon wieder einige Spieler: beruflich verhindert oder krankheitsbedingt. Aktuell haben wir die Seuche gepachtet.“ Der HSC wehrte sich mit den Mitteln, die er zur Verfügung hatte, bestens. Die Niederlage fiel am Ende um einige Tore zu hoch aus. Frauen, Verbandsliga Mit zu viel Respekt starteten die Frankenthalerinnen in das Spiel beim Pfalzliga-Absteiger. In der Abwehr agierte man nicht mit der letzten Konsequenz, und im Angriff ließen die Frankenthalerinnen den nötigen Druck vermissen. Nach der Halbzeitpause agierten die Gäste gelöster, doch die Niederlage war da eigentlich schon besiegelt. Der HSC kassierte somit am vierten Spieltag die erste Niederlage in dieser Saison. Die Schornick-Sieben fand nicht so gut in die Partie. Da die Iggelheimerinnen dies nicht für sich zu nutzen wussten, gelang dem SC eine knappe Halbzeitführung. Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff sah Trainerin Bettina Schornick dann eine unkonzentrierte SC-Mannschaft. Die Gäste gerieten so mit fünf Toren in Rückstand (11:16). Zwar kam der SC noch einmal auf 16:17 heran, doch im Endspurt setzte sich der TSV dann doch durch. Der SC befindet sich mit 4:4 Punkten im Mittelfeld. Frauen, A-Klasse Den Lambsheimerinnen gelang ein Traumstart. Sie führten schon nach 15 Minuten mit 9:2 gegen die überforderten Gäste. Trainer Christian Ringendahl wechselte munter durch. „Hätten wir das Tempo weiter hoch gehalten und auch unsere Chancen besser genutzt, es hätten durchaus 30 Tore werden können“, sagte der zufriedene Ringendahl. (mzn)

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