Frankenthal Doppelstärke als Sieggarant

Freuen sich auf die Verbandsliga: die Herren 40 des TC Grün-Weiss Frankenthal mit (hinten von links) Michael Wind, Florian Schum
Freuen sich auf die Verbandsliga: die Herren 40 des TC Grün-Weiss Frankenthal mit (hinten von links) Michael Wind, Florian Schumacher, Sascha Berndt, Sven Probeck. Vorne von links: Ingo Nehren, Holger Hahn.

«Frankenthal.» Im Sport geht’s bisweilen knapp zur Sache. Zittern bis zum letzten Spieltag – das zehrt an den Nerven der Sportler und der Anhänger. Umso größer ist dann die Erleichterung, wenn alles gut ausgeht. Wie bei den Herren 40 des TC Grün-Weiss Frankenthal. Sie sicherten sich am letzten Spieltag als Zweiter der Pfalzliga den Aufstieg in die Verbandsliga.

Es gibt Floskeln, die sind im Sport mittlerweile so abgegriffen, dass es fast schon weh tut, wenn man sie hört. In dem Fall hat Sascha Berndt, Kapitän der Herren 40 des TC Grün-Weiss, aber nicht unrecht, wenn er sagt: „Die Liga war so eng, da konnte jeder jeden schlagen.“ Okay, fast jeder. Denn Schlusslicht Wachenheim, vergangenes Jahr noch mit Frankenthal aus der A-Klasse in die Pfalzliga aufgestiegen, verlor alle seine Spiele. Aber die restlichen sieben Teams lieferten sich bis zum Schluss einen knallharten Kampf um die beste Platzierung. Das führte am Ende dazu, dass Mannschaften mit drei Siegen – Rot-Weiss Neustadt und Blau-Weiss Maxdorf – absteigen mussten. „Wir konnten bis zum vorletzten Spieltag noch absteigen und sind am letzten Spieltag dann aufgestiegen“, erzählt Sascha Berndt. Dabei profitierte Grün-Weiss Frankenthal vom 11:10-Erfolg des TC Schifferstadt gegen den Park TC Grünstadt am letzten Spieltag. Gleichzeitig gewann Grün-Weiss 17:4 bei Rot-Weiss Pirmasens und sicherte sich so Platz zwei – vor Grünstadt und Pirmasens. „Für Schifferstadt ging es noch um den Klassenerhalt“, erinnert sich Berndt. Die frohe Kunde habe schließlich Holger Hahn überbracht, der bis vor zwei Jahren noch bei Schifferstadt gespielt habe. Per WhatsApp kam die Nachricht vom Sieg von Hahns ehemaligen Teamkameraden. Als entscheidende Faktoren für den Aufstieg nennt Sascha Berndt zum einen die Leistung von Florian Schumacher. Der Spitzenspieler des TC Grün-Weiss Frankenthal blieb bei sechs Auftritten im Einzel ohne Niederlage, verließ nur einmal im Doppel als Verlierer den Platz. Für Kapitän Sascha Berndt ist Schumacher einer der besten Spieler der Pfalzliga. Zum anderen hebt Berndt die Doppelstärke der Frankenthaler Herren-40-Mannschaft hervor. „Wir haben 16 von 21 Doppeln gewonnen.“ Berndt hatte mit Michael Wind einen festen Partner. Schumacher habe, wenn möglich, gemeinsam mit Florian Simmler gespielt. Sven Probeck bildete ein Duo mit Ingo Nehren. „Aber wir haben oft in unterschiedlicher Aufstellung gespielt“, erläutert Sascha Berndt. Trotzdem habe man pro Partie zwei oder sogar alle drei Doppel gewonnen. Schumacher, Holger Hahn, Berndt, Probeck, Nehren, Wind, Florian Simmler und Henrik Arnold bilden den Kern der Mannschaft. Und mit diesem wollen die Grün-Weissen in der kommenden Runde auch die Verbandsliga angehen. „Wir würden gerne noch einen starken Spieler dazubekommen“, sagt Sascha Berndt. Für die Verbandsliga zähle dann aber nur der Klassenerhalt. Pechvogel im Grün-Weiss-Team war Bernd Vondenhagen. Er zog sich dem Kapitän zufolge im ersten Spiel eine Meniskusverletzung am linken Knie zu und fiel für den Rest der Runde aus. „Im vergangenen Jahr war’s der Meniskus im rechten Knie. Auch im ersten Spiel“, erzählt Sascha Berndt.

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