Frankenthal
Coronavirus: Rund 78 Prozent geimpft
Mit verschiedenen Sonderaktionen an den Adventssamstagen oder den Stopps des Impfbusses sowie der kräftigen Mithilfe der Hausarztpraxen in der Stadt hat Frankenthal beim Schutz vor Covid-19 in den letzten beiden Monaten des alten Jahres noch mal einen ordentlichen Schlussspurt hingelegt. Am 8. November lag die Impfquote bei den über Zwölfjährigen noch bei 73,1 Prozent. Wenige Tage nach Silvester sind es der Landesstatistik zufolge 4,7 Prozentpunkte mehr. Zur Erinnerung: Anfang September hatte das Ministerium den Anteil der vollständig Geimpften noch mit 61,54 Prozent angegeben.
17.000 „Booster“
Berechnet sind diese Zahlen laut Land aus der Summe der Dosen, die einerseits zum Beispiel in Pflegeheimen, Krankenhäusern und natürlich vor allem bis Ende September im Impfzentrum verabreicht wurden, sowie andererseits aus den von niedergelassenen Medizinern an die Kassenärztliche Vereinigung gemeldeten Impfungen. Demnach wurden 14.470 Frankenthaler Bürger in Hausarztpraxen immunisiert, 17.828 in den genannten Einrichtungen. Stand Montag haben in der Stadt außerdem schon gut 17.000 Menschen die als „Booster“ bezeichnete Auffrischungsimpfung bekommen – die meisten von ihnen in einer Arztpraxis (rund 13.000). Die Quote beim Boostern, bezogen auf alle über zwölf Jahren: 39,9 Prozent.
Interessant ist auch ein Blick auf die Angaben zu den bis zur Zweitimpfung verabreichten Wirkstoffen. Hier gibt es einen klaren Favoriten: das mRNA-Vakzin von Biontech-Pfizer. Ohne die Impfungen in den Arztpraxen erreicht Cominarty – so der Handelsname – eine Quote von 87,6 Prozent. Die Präparate von Moderna (5,8 Prozent) und Astrazeneca (6,6 Prozent) liegen nahezu gleichauf. Das ab der ersten Dosis wirksame Vakzin von Johnson & Johnson haben nur 764 Menschen bekommen.
Hohe Quote bei Älteren
Für die außerhalb der Arztpraxen gesetzten Spritzen mit Biontech & Co hat das Land auch eine Altersverteilung vorgelegt. Die höchste Quoten von fast 80 Prozent ist demzufolge in der Gruppe der über 80-Jährigen erfasst, die als besonders anfällig für einen schweren und nicht selten auch tödlichen Verlauf einer Covid-19-Erkrankung gilt.