Frankenthal Coronavirus: Mutation bei Kita-Mitarbeiterin nachgewiesen
In der Statistik des Landesuntersuchungsamts waren – Stand: 14 Uhr – für das Stadtgebiet noch kein bestätigter und kein Verdachtsfall für die derzeit bekannten Varianten von Sars-CoV-2 aufgeführt. Wie berichtet, sind am Wochenende zwei Mitarbeiterinnen der Kita Pilgerstraße und eine Erzieherin in der Kita Hans-Holbein-Straße positiv auf das Coronavirus getestet worden. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 stehen vorerst in den beiden Einrichtungen zusammen zehn Mitarbeiterinnen und 19 Kinder unter Quarantäne.
Neue Landesverordnung
Für die von den aktuellen Fällen Betroffenen gelten mit der neu gefassten Absonderungsverordnung des Landes seit diesem Wochenende verschärfte Regeln: Kontaktpersonen der Kategorie 1 und Menschen, die zum Hausstand des oder der Infizierten gehören, müssen sich laut Stadt „umgehend“ einem PCR-Test unterziehen. Ab dem Tag der Testung beginne dann eine 14-tägige Quarantäne, die auch kein negativer Test vorzeitig beenden kann.
An Varianten angepasst
Die Verordnung sei auch im Hinblick auf die inzwischen bekannten Mutationen angepasst worden. Wer sich mit einem dieser Viren angesteckt hat, muss zum Beenden der Absonderung einen zweiten PCR-Test absolvieren, erläutert die Verwaltung. Der dafür notwendige Abstrich dürfe frühestens am elften Tag genommen werden. Sei das Ergebnis negativ, laufe die Quarantäne nach 14 Tagen aus. Bei einem positiven Ergebnis verlängere sich die Quarantäne um weitere sieben Tage.