FRANKENTHAL RHEINPFALZ Plus Artikel CDU beantragt Soforthilfe der Stadt für Vereine, Kultur und Hilfsorganisationen

Nach Vorstellung der CDU soll die Stadt Geld in die Hand nehmen, um die Folgen der Corona-Krise für Ehrenamtliche abzumildern.
Nach Vorstellung der CDU soll die Stadt Geld in die Hand nehmen, um die Folgen der Corona-Krise für Ehrenamtliche abzumildern.

Die CDU möchte von der Corona-Krise besonders hart getroffenen Vereinen, Kulturschaffenden und Hilfsorganisationen finanziell unter die Arme greifen. Für die Stadtratssitzung am kommenden Mittwoch hat die Fraktion eine Soforthilfe in einer vorläufigen Höhe von rund 40.000 Euro beantragt.

Gedacht sei die Soforthilfe als Ergänzung zu den Corona-Förderprogrammen von Bund und Land. Deren Nachteil sei, dass zum Teil noch Ersparnisse der von Einnahmeausfällen Betroffenen eingebracht werden müssten, begründet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf die CDU-Initiative. In seiner Funktion als Landtagsabgeordneter hätten ihn in den zurückliegenden Tagen zahlreiche Anrufe von Vereinen erreicht. „Deshalb haben wir überlegt, was wir da machen können“, sagt Baldauf.

Das Resultat nach dem Vorbild der Stadt Speyer oder des Rhein-Lahn-Kreis: ein Topf zur schnellen unbürokratischen Unterstützung von Vereinen, Kulturschaffenden und Hilfsorganisationen. „Deren Engagement hat für unser städtisches Leben einen hohen Stellenwert“, betont CDU-Fraktionssprecherin Gabriele Bindert. Wer von den Mitteln profitieren wolle, müsse Einnahmeausfälle nachweisen können. Das genaue Prozedere sei noch offen – besprochen werden müsse beispielsweise, ob Förderbeträge gedeckelt würden oder als Vorschuss fließen können, so Bindert.

„Hier verlassen wir uns auf die Expertise der Verwaltung“, sagt die Fraktionsvorsitzende. Auch die von ihren Mitstreitern vorgeschlagene Summe sei nur ein erster Vorschlag, den die CDU im Stadtrat bei dessen Sitzung kommende Woche zur Diskussion stellen wolle.

x