Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga: SC Bobenheim-Roxheim empfängt zum Auftakt ASV Maxdorf

SC-Kapitän Nils Becker, hier in einer früheren Begegnung mit dem VfR Frankenthal, bereitet ein Knorpelschaden im Knie Probleme.
SC-Kapitän Nils Becker, hier in einer früheren Begegnung mit dem VfR Frankenthal, bereitet ein Knorpelschaden im Knie Probleme.

Die vergangene Runde, die bis zum Abbruch von Erfolglosigkeit geprägt war, will der SC Bobenheim-Roxheim möglichst schnell vergessen machen. Die erste Gelegenheit dazu gibt es am Sonntag. Um 15 Uhr empfängt der Bezirksligist zum Saisonauftakt den ASV Maxdorf. Die Vorfreude beim SC ist groß, könnte durch einige Ausfälle aber getrübt werden.

Und täglich grüßt das Murmeltier. So oder so ähnlich könnten die Gedanken von Sascha Löcher derzeit sein. Der SC-Coach wird – wie so häufig im vergangenen Jahr – auch zum Auftakt höchstwahrscheinlich auf mehrere Stammkräfte verzichten müssen. „Hinter dem Einsatz von Nils Becker steht ein großes Fragezeichen“, berichtet Löcher. Der Kapitän habe einen Knorpelschaden im Knie, der ihm immer wieder Probleme bereite. Ebenso nicht dabei sein wird Youngster Tobias Weihe. Er absolviert beim Bundesligisten FSV Mainz 05 ein Freiwilliges Soziales Jahr. „Der FSV spielt am Sonntag gegen RB Leipzig, da ist Tobias beschäftigt“, sagt Löcher.

Neuzugang Jan Butzal und Lukas Seif könnten ebenfalls fehlen. Die möglichen Ausfälle will Löcher nicht groß thematisieren. Er setzt auf ein Kollektiv, das die fehlenden Spieler mit Kampf und Siegeswille kompensieren soll. Auf diese Weise könnten sich auch andere Akteure in den Vordergrund spielen, findet der Coach.

Schnell in die Angriffsbewegung

Über den Gegner habe er sich mit Trainerkollegen ausgetauscht. Testspiele der Maxdorfer habe er nicht besucht, verrät er. „Der ASV ist für mich ein unbeschriebenes Blatt.“ Viel wichtiger als sich auf den Gegner zu konzentrieren, sei es ihm, dass seine Mannschaft das Erlernte aus dem Training umsetzt.

„Ich möchte, dass wir mutig sind, dass wir Spaß haben und den Ball haben wollen“, betont Löcher. Auch bei Ballbesitz des Gegners solle sein Team aggressiv sein, um selbst schnellstmöglich wieder in die Angriffsbewegung zu kommen. Auf keinen Fall solle sich sein Team weit zurückziehen. „Das erweckt den Eindruck, etwas ängstlich zu sein. So wollen wir nicht auftreten“, unterstreicht Sascha Löcher.

RHEINPFALZ-Tipp: 2:2

x