Frankenthal Beruflich Gärtner, politisch engagiert: Lippe im Stadtrat

Der Studernheimer Familienvater möchte den Fokus auf die Themen Schule- und Kindertagesstätten legen: Maximilian Lippe Anfang Ja
Der Studernheimer Familienvater möchte den Fokus auf die Themen Schule- und Kindertagesstätten legen: Maximilian Lippe Anfang Januar bei der konstituierenden Stadtratsitzung.

Dank seines recht hohen Bekanntheitsgrades hat Maximilian Lippe bei der Kommunalwahl einen gewaltigen Satz nach vorne gemacht. Für die Freie Wählergruppe nur auf Listenplatz 26 angetreten, schaffte er den Einzug in den Stadtrat.

„Damit habe ich eher nicht gerechnet“, bekennt der 37-Jährige gegenüber der RHEINPFALZ. Umso glücklicher sei er, dass es geklappt habe. Kommunalpolitisch ist Lippe ohnehin kein unbeschriebenes Blatt. Für die CDU saß er bereits im Ortsbeirat, hat sich allerdings dann umorientiert. Dazu haben maßgeblich die privaten Kontakte zu Oberbürgermeister Nicolas Meyer (FWG) beigetragen. Um für Frankenthal etwas zu bewegen, hat sich der Studernheimer in die Pflicht nehmen lassen, wobei er als Familienvater den Fokus in erster Linie auf Schule und Kindertagesstätten richten will. Schon nach wenigen Monaten habe er erkannt, dass die Arbeit im Stadtrat kein Spaziergang ist und viel Zeit investiert werden muss. „Aber es macht großen Spaß“, unterstreicht Lippe.

Eigene Firma und aktiv beim SV Studernheim

Beruflich gesehen ist er eigentlich ein Grüner. Denn nach dem Besuch der Gesamtschule in Oggersheim blieb er dem Ludwigshafener Stadtteil treu und absolvierte eine Ausbildung zum Gärtner bei der Firma Eicher, wo er anschließend einige Jahre als Geselle arbeitete. Mehr aus Zufall landete er dann beim Weingut Bürklin-Wolf in Wachenheim und übernahm die Pflege der Garten- und Parkanlagen. Schon bald sah er die Zeit gekommen, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Seit 2017 führt er einen Gartenbaubetrieb mit inzwischen sieben Beschäftigten.

Seinem Heimatort Studernheim fühlt sich Maximilian Lippe auch in seiner Freizeit verbunden. Mehrere Jahre verstärkte er in der ersten Fußballmannschaft des SV die Abwehr und kickt heute in der AH. Ansonsten schätzt er gemeinsame Unternehmungen mit der Ehefrau und den beiden sechs und sieben Jahren alten Kindern – etwa bei Spaziergängen oder Wanderungen im Pfälzerwald. Als geselliger Mensch ist er auch den Festen in der Region nicht abgeneigt. Und im Urlaub zieht es ihn mit Vorliebe in den sonnigen Süden.

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