Frankenthal
Basketball: Sechster Sieg in Folge für Bezirksligist Eintracht Lambsheim
Basketball-Bezirksligist Eintracht Lambsheim hat den sechsten Sieg in Folge gefeiert. Beim 85:34 (39:19) beim TV 03 Ramstein überzeugte die Mannschaft von Coach Sven Schumacher erneut. Trotzdem war der Trainer nicht zu 100 Prozent zufrieden mit der Leistung seinem Team.
Das Beste am Spieltag fand für Schumacher nach der Partie gegen den TV 03 Ramstein statt. Denn im Anschluss an den Auswärtserfolg ging die komplette Eintracht-Mannschaft zusammen essen. Und wie es sich für Athleten einer amerikanischen Sportart gehört, führte der Weg unweigerlich zu einem American Diner. „Wir waren beim Amerikaner und haben Chickenwings gegessen. Das hat richtig Spaß gemacht“, berichtete der Coach.
Schumacher freute sich, dass alle seine Spieler mit dabei waren. „Für das Teambuilding war das richtig klasse. Zusammen waren wir 28 Leute“, berichtete der Eintracht-Trainer über das gemeinsame Abendessen. Weniger Grund zur Freude hatte er allerdings beim Blick auf das Offensivspiel seiner Mannschaft.
Ramstein keine große Hürde
„Ich war in der Offensive mit allem total unzufrieden“, ärgerte sich Schumacher. Vor allem die schlechte Umsetzung der eingeübten Spielzüge vermisste der Trainer. „Mit einer normalen Leistung hätten wir wieder 100 Punkte gemacht, aber es ist gar nichts gelaufen“, berichtete Schumacher. Trotzdem waren auch die Gastgeber aus Ramstein keine große Hürde für den Tabellenzweiten aus Lambsheim.
Schumacher weiß aber auch selbst, dass es schwer ist, die Konzentration hochzuhalten und dass solche Spiele kommen werden. „Aber wir haben, gerade vor dem Maxdorf-Spiel, so eine Partie gebraucht“, orakelte Schumacher. Im Derby am Samstagabend hofft er auf eine bessere und strukturierte Arbeit im Angriff. Denn im Spiel gegen den Verfolger dürfte es für die Eintracht ungleich schwerer werden, Punkte zu holen. Schließlich bietet die TSG Maxdorf nicht nur die zweitbeste Offensive der Liga, sondern auch die viertbeste Defensive.
Andrej Feist und Florian Henß überzeugen
Vielleicht macht ein Eintracht-Basketballer gegen Maxdorf dann da weiter, wo er am Samstag aufgehört hat. Denn Andrej Feist war sehr gut drauf. „Er hat einen guten Eindruck gemacht“, lobte Schumacher seinen Schützling. Feist sei normalerweise eher in der Rolle des Ergänzungsspielers, der zehn bis 20 Minuten Einsatzzeit pro Partie bekomme, berichtete der Coach. „Diese hat er aber genutzt und klasse gespielt“, freute sich Sven Schumacher.
Doch Feist spielte nicht nur gut, sondern erzielte auch noch zehn Punkte. Aber auch Mitspieler Florian Henß durfte sich ein gesondertes Lob seines Coachs abholen. „Auch er hat ein tolles Spiel gemacht“, berichtete Schumacher. In der Offensive habe er das gespielt, was er kann, meinte der Übungsleiter. Auf die Spieler, die von der Bank kommen, wird es auch am Samstag gegen die TSG Maxdorf ankommen.
Loben wollte Schumacher, abgesehen von Andrej Feist und Florian Henß, aber auch noch die Eintracht-Anhänger. „In der Halle war niemand außer zehn bis 15 Leuten von uns. Die sind herauszuheben. Die Fans sind wirklich phänomenal“, war der Coach begeistert über die erneut sehr gute Unterstützung in der Westpfalz. Mal sehen, ob sie am Samstag den siebten Sieg in Folge feiern dürfen.
So spielten sie
Eintracht Lambsheim: Florian Henß (21 Punkte), Christian Henß (19), Mirko Kulis (12), Andrej Feist (10), Niels Gutknecht (8), Vogel (6), Zobel (4), Lubos (3), Rodriguez Piera (2), Hofelzer, Parker.