Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Basketball: Eintracht Lambsheim erwartet TSG Maxdorf zum Bezirksligaderby

Spielgestalter der Eintracht: Marc Rodriguez Piera (mit Ball).
Spielgestalter der Eintracht: Marc Rodriguez Piera (mit Ball). Foto: Kunz

Premiere unter Nachbarn: Zum ersten Mal treffen die Basketballer von Eintracht Lambsheim in einem Pflichtspiel auf die TSG Maxdorf. Am Samstag (19 Uhr, Sporthalle Karl-Wendel-Schule, Lambsheim) kommt es zum Bezirksligaderby. Viele Eintracht-Akteure haben eine Maxdorfer Vergangenheit.

„Das wird ein richtiger Gradmesser. Wir freuen uns zwar über die Ergebnisse, die wir hatten. Aber das war gegen Spieler, die bei Weitem nicht so ausgereift sind, wie die, die bei Maxdorf aktiv sind“, sagt Eintracht-Trainer Sven Schumacher. „Wenn wir das abrufen, was wir können, glaube ich, dass es kein großes Thema ist, wer das Ding gewinnt“, orakelt Schumacher.

Der Trainer war mit der Leistung seiner Mannschaft – trotz des hohen Sieges in Ramstein – nicht zufrieden. Sein Team agierte in den Partien zuvor deutlich besser und konzentrierter. „Wir können diese Leistung nicht immer abrufen, aber es ist toll, dass wir nicht gut spielen, und trotzdem mit 50 Punkten Differenz gewinnen“, meint Marc Rodriguez Piera.

Der Katalane kam vor zehn Jahren aus Barcelona nach Deutschland und spielte sechs Jahre für die TSG Maxdorf. Dann folgte der Wechsel zur Eintracht. Am Samstagabend wird der Spielmacher zum ersten Mal mit Lambsheim gegen die TSG und seine Ex-Kollegen spielen. „Wir kennen sie fast alle und haben mit dem Trainer zusammengespielt“, berichtet er.

Marc Rodriguez Piera soll das Spiel der Eintracht lenken

Der 30-Jährige erwartet eine umkämpfte Partie. Obwohl er und seine Teamkollegen den Gegner lange und gut kennen, liegt sein Hauptaugenmerk auf der eigenen Mannschaft. „Wir müssen uns auf uns konzentrieren. Wenn wir das machen, wird vieles für uns sprechen“, meint der Katalane. Er selbst wird als Point Guard das Spiel der Eintracht lenken und ein gutes Auge beweisen müssen.

Dass er das kann, hat er bereits gezeigt. „Er hat einen enormen Überblick und kann das Spiel gut lesen“, lobt Schumacher. „Von ihm geht das Spiel aus. Das macht er enorm stark“, ergänzt der Coach. Wichtig wird sein, dass seine Mannschaft die Spielzüge wieder so spielt, wie einstudiert. Dann steht einem weiteren Sieg nichts im Wege.

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