Frankenthal BASF: Messstation in Bürocontainer für Abwässer

Mit der neuen Messstation will die BASF schneller erkennen, wann Schadstoffe im Abwasser sind.
Mit der neuen Messstation will die BASF schneller erkennen, wann Schadstoffe im Abwasser sind.

Um die in die BASF-Kläranlage eingeleiteten kommunalen Abwässer besser überwachen zu können, wird auf dem Gelände des Wertstoffcenters des Eigen- und Wirtschaftsbetriebs (EWF) im Starenweg eine Online-Messstation errichtet. Die Planung, in die die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd und die BASF eingebunden waren, sei größtenteils abgeschlossen, informierte Bürgermeister Bernd Knöppel (CDU) im Betriebsausschuss. Untergebracht wird die Messstation in einem drei auf sechs Meter großen Bürocontainer. Voraussichtlich im März 2022 wird das Projekt realisiert, der Probebetrieb soll dann im April anlaufen. Die Kosten bezifferte Knöppel mit rund 300.000 Euro. Anlass für die BASF, die Sicherheitsstandards hochzufahren, um schadstoffbelastete Abwässer schneller erkennen und abfangen zu können, waren zwei Vorfälle 2013 – ausgelöst durch das unbefugte Öffnen eines Lkw in der Beindersheimer Straße und durch Sabotage im Gewerbegebiet Nachtweide, als Pflanzenschutzmittel in die Kläranlage gelangte.

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