Frankenthal Bahnhofsumfeld: Stadt schiebt Projekt auf Startrampe
Aus den Einzelplänen für den Vorplatz, den Zentralen Omnibusbahnhof und die Eisenbahnstraße ist inzwischen ein Projekt geworden, das auch mit Blick auf die fest eingeplanten Fördergelder als Einheit betrachtet und finanziert wird. Die derzeitige Kostenschätzung für die Umgestaltung der drei Teilbereiche liegt bei rund neun Millionen Euro. Das Ziel des Umbaus beschreibt die Verwaltung in ihrer Vorlage für Ausschüsse und Stadtrat so: „die Schaffung eines modernen, barrierefreien, klimafreundlichen innerstädtischen ÖPNV-Knotenpunkts sowie eines attraktiven städtebaulichen Entrees in die Innenstadt“.
Grundlage des Projekts ist eine Vorentwurfsplanung, die dem Ausschuss 2014 zuletzt vorgestellt worden war. Deshalb hatten einige Kommunalpolitiker darum gebeten, dass jetzt noch einmal eine Präsentation des Vorhabens aufs Sitzungsprogramm kommt – für diejenigen, die damals noch nicht in den Gremien der Stadt aktiv waren.
Professor stellt Studie vor
Weniger lang liegt der Anlass zurück, der im Pilgerpfad die Gemüter erhitzt und zu einem umfangreichen Beteiligungsprozess für das Wohngebiet geführt hat: die Idee des Mannheimer Investors Pro Concept, anstelle der bisherigen Gewerbeimmobilie am Jakobsplatz einen neuen Supermarkt und darauf ein Hochhaus zu errichten. Bevor – wie von der Verwaltung beabsichtigt – neue Entwürfe für eine bauliche Entwicklung diskutiert werden, stellt Martin Albert, Professor an der SRH-Hochschule Heidelberg, die von ihm erarbeitete Sozialverträglichkeitsstudie vor.
Einem Baubeginn wohl am nächsten sind die beiden auf einem etwa 10.000 Quadratmeter großen Geländestreifen am Ostparkstadion geplanten Kitas. Für die auf je sechs Gruppen ausgelegten, mehr oder weniger identischen Gebäude liegt ein Entwurf des Ludwigshafener Büros Sander-Hofrichter vor. Kostenpunkt: 13,15 Millionen Euro.
Termin
Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am Dienstag, 14. September, 17 Uhr, Congress-Forum (großer Saal), Stephan-Cosacchi-Platz.