Frankenthal Bahnhofsumfeld: Linksfraktion fordert Nachbesserungen bei Plänen

In dem Konzept der Planer gibt es aus Sicht der Linken noch Schwachstellen.
In dem Konzept der Planer gibt es aus Sicht der Linken noch Schwachstellen.

In der Planung für das Bahnhofsumfeld, die im Stadtrat vergangene Woche so beschlossen wurde, sieht die Linksfraktion noch einige Sicherheitsfragen offen. Diese müssten geklärt werden, bevor es zu spät sei, so der Vorsitzende David Schwarzendahl in einer Stellungnahme.

Die Linke stehe grundsätzlich zu dem Projekt. Allerdings gebe es noch Gefahrenstellen, die entschärft werden müssten. Schwarzendahl nennt unter anderem den Schülerverkehr, der über die Ausfahrt eines geplanten Kreisels laufe. Hier sollte beispielsweise eine Ampel für mehr Sicherheit sorgen. Dort, wo ein freier Durchgang zu Gleis 1 geplant sei, spielten häufig Kinder, die auf Bus und Bahn warteten. „Dieser Durchgang muss mit einem Zaun, Mobiliar oder einer sichtbaren Barriere getrennt werden“, so der Linken-Chef. Der Beckenrand der geplanten Brunnenanlage müsse hoch genug sein, um Kleinkinder nicht zu gefährden. Offen seien hier außerdem Trinkwasserzufuhr und Reinigungsintervalle.

„Biketower zu klein“

Der geplante vollautomatische Biketower sei mit insgesamt 172 Stellplätzen zu knapp geplant. Die Linke habe bei mehreren Stichproben weit über 200 Fahrräder gezählt. Die Öffnungszeiten der sanitären Anlagen müssten den Zeiten der Fahrten angepasst werden, auf dem Vorplatz fehle eine Beschattung, die Möbel im gesamten Bahnhofsumfeld seien nicht wetterfest und böten keinen Schutz vor Wind und Regen. Das geplante Abholzen der Platanen widerspreche dem Klimakodex, den sich der Rat gegeben habe. Dass am Busbahnhof keine Fernbusse berücksichtigt würden, hält Schwarzendahl für einen Fehler, freies WLan im gesamten Bereich fände er zeitgemäß.

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