Frankenthal Auszeit:

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Integration durch Sport – das haben sich Heinz Zimmermann, Alois Krill und das Ehepaar Emil und Monika Krnatsch von der DJK Eppstein auf die Fahne geschrieben. Der Auslöser: die Unterbringung von Flüchtlingen in der Isenach-Halle im September 2015. „Von da an haben wir uns überlegt, den Flüchtlingen ein Freizeitprogramm in Form von Fußball anzubieten“, berichtet Zimmermann. Ein Programm, das sehr schnell regen Anklang fand. „Anfangs waren es nur die Flüchtlinge, die in der Halle untergebracht waren. Mittlerweile kommen aber auch viele aus der ganzen Umgebung, teilweise sogar extra mit dem Zug angefahren, um am Training teilzunehmen“, erläutert Zimmermann. Jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr trainiert er mit seinem Team, das seit dem Umzug von Emil und Monika Krnatsch nach Würzburg durch Jürgen Becker ergänzt wurde, bis zu 47 Flüchtlinge aus zehn Nationen auf dem Sportplatz der DJK SW Frankenthal. Höhepunkt des Projekts war das Freundschaftsspiel gegen die DJK Eppstein II. Ein 4:1-Sieg für das Flüchtlingsteam stand am Ende zu Buche. „Da sind auch ein paar Jungs dabei, die wir auf dem Fußballplatz gut gebrauchen können“, war der einstimmige Tenor nach dem Spiel. „Vier hatten sich bereits vor und drei nach dem Freundschaftsspiel bei der DJK angemeldet“, sagt Zimmermann. Einer gelungenen Integration steht nichts im Wege. Selim Teber hat in seiner Laufbahn als Fußballprofi einiges erlebt. Aber dass eine Profikarriere im Amateurfußball nicht immer reicht, musste er in der vergangenen Woche am eigenen Leib erfahren: Teber, der seit dieser Saison wieder häufiger bei seinem Heimatverein VfR Frankenthal spielt, kickte vergangenen Mittwoch im Viertelfinale des Kreispokals für die zweite Garnitur der Frankenthaler gegen den VfR Friesenheim II mit. Wie selbstverständlich schnappte er sich in der Kabine das Trikot mit der Rückennummer zehn. Jene Nummer, mit der er auch laut offiziellem Spielberichtsbogen aufgelaufen ist. Das Problem: Teber stand am Ende nicht mit der zehn, sondern mit der 18 auf dem Platz. Der Grund: Das Trikot war ihm schlicht und ergreifend zu klein. Die Lösung: Er tauschte es kurzerhand mit dem etwas kleiner gewachsenen Mannschaftskollegen Amine Ajrhaou. Im Amateurfußball ist Größe nun mal nicht immer alles. Sportliche Grüße sendet Philipp Koehl |koep

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