Frankenthal Auszeit:

Placeholder-Image

Die Saison in der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz ist noch jung. Aber trotzdem lässt sich eines jetzt schon, nach dem zweiten Spieltag, feststellen: Der VfR Frankenthal macht Fortschritte. Für alle, die sich gerade die Tabelle vor Augen rufen und sich am Kopf kratzen: Ja, der VfR hat noch kein Spiel gewonnen und noch immer keinen Punkt geholt. Aber die Leistung am Sonntagnachmittag gegen den VTG Queichhambach macht Mut, dass der Traditionsverein bald aus dem Tabellenkeller rauskommt. Apropos Tabellenkeller: Der VfR ist auch nicht mehr Letzter. Irgendwie hatten die Fußballgötter ein Einsehen und belohnten die in der zweiten Halbzeit spielerisch gute Leistung der El-Haddadi-Truppe und ließen sie auf den drittletzten Rang „klettern“. Hinter dem Landesligaabsteiger stehen der VfB und 08 Haßloch. Da hat der VfR doch glatt mal die geballte Fußballkompetenz des gesamten Großdorfes hinter sich gelassen. Wenn das mal kein gutes Omen ist. Fußballspielende Brüderpaare gibt es viele. Dass aber drei Geschwister kicken, ist eher selten. In der Bundesliga gab es das nur einmal: Die in Erlangen geborenen Brüder Jürgen, Klaus und Stephan Täuber. Obwohl alle drei in ihrer Laufbahn die Trikots des 1. FC Nürnberg und von Schalke 04 trugen, spielten sie nie gemeinsam in einer Mannschaft. Einen ähnlichen Fall gibt es jetzt im Amateurbereich. Bei A-Klassist DJK Eppstein spielen Francesco und Giuseppe Moncada, Bruder Fabrizio läuft in der Landesliga für den VfR Grünstadt auf. Am vergangenen Wochenende war übrigens Moncada-Zeit. Am Samstag erzielte Fabrizio beide Treffer zum Grünstadter 2:0-Sieg beim BSC Oppau. Da wollte Giuseppe am Sonntag nicht zurückstehen. Auch er schnürte beim 5:1-Erfolg gegen Alemannia Maudach einen Doppelpack. Giuseppe kam für Bruder Francesco, der zwar keinen Treffer beisteuerte, aber das ist für einen eher defensiv orientierten Spieler nichts Außergewöhnliches. |tc

x