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Hatte am Ende Grund zum Jubeln: Yannick Busljeta, Schütze zum 2:0 für den SC Bobenheim-Roxheim gegen den VfR Frankenthal II. Fot
Hatte am Ende Grund zum Jubeln: Yannick Busljeta, Schütze zum 2:0 für den SC Bobenheim-Roxheim gegen den VfR Frankenthal II.

Vorstand

Strahlt

Ostersamstag, strahlender Sonnenschein, rund 500 Zuschauer auf der Sportanlage des ASV Mörsch am Petersauer Weg. Der Verein war Ausrichter des Fußball-Kreispokal-Endspiels zwischen dem SC Bobenheim-Roxheim und dem VfR Frankenthal II (wir berichteten). Die Vorstandsmitglieder des ASV, Michael Gasbarri, Helmut Dörr und Gunther Lober, strahlten mit der Sonne um die Wette. Feiertag auf der immer noch neuen Anlage. Alles klappte reibungslos. Selbst die Autos fanden alle ein schönes Parkplätzchen. Viele Zuschauer nutzen das Spiel für einen Fahrradausflug. „Wir sind rundum zufrieden“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Michael Gasbarri. 25 Helfer hatte der Verein aufgeboten, um den Aufenthalt für die Gäste so angenehm wie möglich zu gestalten.

Sportlich sind die Macher des ASV in jüngster Zeit nicht so verwöhnt worden von ihrer B-Klasse-Mannschaft. Das Pokalfinale am Ostersamstag spülte auch Geld in die Vereinskasse des Ausrichters. Das könnte laut Gasbarri und Lober in eine Belüftungsanlage des Vereinsheims fließen. Vielleicht lässt sich ja eine Frischluftleitung in die Kabine des Heimteams legen, die, wie in den vergangenen Runden, am Ende der Fußball-B-Klasse herumdümpelt. Nur einen Heimsieg durften die ASV-Anhänger bejubeln. Glück für Mörsch, dass der Abstieg in dieser Saison quasi unmöglich ist, weil schon zwei Mannschaften vorzeitig abgesprungen sind. Noch spielt die Anlage mit Kunstrasen und schmuckem Vereinsheim mindestens eine Klasse höher als das Team. Das Kreispokalfinale hat gezeigt, was möglich sein könnte.

Funke

Fehlt

Dass trotz der rund 500 Zuschauer, die das Kreispokal-Finale besuchten, die Stimmung zeitweise verhalten, fast zurückhaltend war, lag daran, dass der Funke nicht so recht vom Platz auf die Anhänger überspringen wollte. Insbesondere der Favorit aus der A-Klasse spielte trotz der hohen April-Temperaturen etwas unterkühlt. Die richtig aufregenden Strafraumszenen waren rar. Zeitweise gab es auf der nahen Autobahn 6 mehr brenzlige Überholmanöver als auf dem Spielfeld. Die Zuschauer aber machten es sich rund um das Grün oder auf der Terrasse des Vereinsheims gemütlich, schwatzten und ließen es sich gut gehen. Über dem Platz drehte Familie Storch ihre Runden. Vielleicht ein gutes Zeichen für die Nachwuchsarbeit des ASV Mörsch. Es war aber auch sehr schnell sommerlich warm geworden, was bei den Spielern Wirkung zeigte. Der Vorteil einer neuen Anlage, kein Laubfall und fast kein natürlicher Eintrag zwischen den Kunstrasenhalmen, kann ein Nachteil sein: Schatten fehlt. Aber an normalen Spieltagen reichen bisher die Sonnenschirme auf der Terrasse. So gesehen war das 90-minütige Sonnenbad für den Start in die warme Jahreszeit am Ostersamstag ausreichend. Und das mit der Stimmung klappte in der Nachspielzeit und nach dem Abpfiff dann ja noch – zumindest bei den Anhängern des SC Bobenheim-Roxheim. Viele hielten beim Feiern sicher länger durch als 90 Minuten. Schließlich war noch eine Party am Binnendamm organisiert.

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