Frankenthal Aufsteiger vertraut ausgeglichener Mannschaft
Frankenthal. Mit einem unveränderten Kader gehen die ersten Herren des TC Mörsch in die Saison der Tennis-Pfalzliga. Als Aufsteiger hat die Truppe laut Mannschaftsführer Sebastian Flick nur ein Ziel: den Klassenverbleib. Los geht es für die Mörscher am 30. April mit einem Heimspiel gegen den TC Landstuhl.
Wenn man als Aufsteiger nicht gerade RB Leipzig heißt, ist es ganz normal, dass man kleinere Brötchen backt, wenn man in eine Liga kommt. So verhält es sich auch beim TC Mörsch. Die Herren haben in der vergangenen Runde den Sprung von der A-Klasse in die Pfalzliga geschafft und wollen in dieser auch 2018 noch aufschlagen. Und in den folgenden Jahren am besten auch. „Ziel ist es, dauerhaft in der Pfalzliga zu spielen“, sagt Mannschaftsführer Sebastian Flick. Und dafür stehen seiner Einschätzung nach die Chancen gar nicht schlecht. Das Team ist zusammengeblieben, Zu- oder Abgänge gab es keine. Wenn möglich, sollen die nachrückenden Jugendlichen eine Chance bekommen. Keine Veränderungen, das bedeutet bei den ersten Herren des TC Mörsch: Steffen Schaudt (Leistungsklasse 4) spielt auch heuer wieder an Punkt eins. Danach kommen fünf Spieler mit jeweils LK 7: Christian Hagenow, Matthias Hänisch, Stephan Backes und Sebastian Flick. In dieser Reihenfolge soll auch aufgestellt werden, sagt der Kapitän. Punkt sechs sollen sich laut Flick Bernd Garrecht und Nachwuchsspieler Niklas Groß teilen. Als Ersatzleute sind dem Kapitän zufolge Jonas Rust und Nachwuchsspieler Marcel Kotzbeck erste Wahl. Diese kämen beispielsweise dann zum Einsatz, wenn Matthias Hänisch und/oder Stephan Backes bei den Herren 30 aushelfen müssten. Wenn es um die härtesten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib geht, dann fallen naturgemäß die Namen der anderen Aufsteiger in der Gruppe. Das wären in dieser Runde noch der TC Landstuhl, die TSG TA Landau-Godramstein und der TSV 1978 Haßloch. Landstuhl ist auch am Sonntag, 30. April, gleich der erste Gegner des TC Mörsch. Dem Team bleibt auch die Fahrt in die Westpfalz erspart – es ist ein Heimspiel. Und das Spiel kann schon richtungsweisend sein. „Da wollen wir auf jeden Fall gewinnen“, sagt Sebastian Flick. Ein guter Saisonstart sei sehr wichtig. Dann könne man etwas entspannter und mit einem guten Gefühl an die kommenden Aufgaben gehen. Zumal die Etablierten nicht ohne Grund schon lange in der Liga spielten. Danach geht’s zum TC Kirrweiler. „Ein gutes Team, eine starke Truppe“, schätzt Flick die Mannschaft aus dem Kreis Südliche Weinstraße ein. Ein „Überraschungspaket“ erwartet den TC Mörsch laut Flick am 14. Mai. Dann ist die Mannschaft beim BASF TC III in Ludwigshafen gefordert. „Man weiß vorher nie, in welcher Aufstellung der BASF TC antritt. Vielleicht kommen noch zwei, drei Spieler aus den höherklassigen Mannschaften dazu. Dann hat auch Steffen Schaudt an Punkt eins weniger Chancen“, meint Sebastian Flick. Schwer einzuschätzen seien die beiden anderen Aufsteiger, Landau-Godramstein und Haßloch. Eine „Herausforderung“ sei auf jeden Fall die Partie beim TV TA Pfortz-Maximiliansau. „An einem guten Tag ist da für uns was drin“, orakelt Flick. Allerdings sei die Nummer eins, der Tscheche Tomas Hajek, sehr stark. Zum Abschluss der Medenrunde geht’s für den TC Mörsch am 25. Juni zum TC Mutterstadt II. Auch da wisse man nicht, ob jemand vielleicht aus der ersten Mannschaft der Gastgeber zum Einsatz komme. Zwar sei auf jeden Fall auch in Mutterstadt etwas drin. „Da haben wir aber trotzdem besser schon den Klassenerhalt unter Dach und Fach“, betont Sebastian Flick. Als Stärke der Mörscher sieht er in dieser Runde die Ausgeglichenheit der Mannschaft. Einige Teams hätten, wenn man die LK heranzieht, einen guten Spieler, vielleicht auch zwei starke Akteure. Der TC Mörsch sei da breiter aufgestellt, weshalb es für Flick denkbar ist, dass die Mannschaft die entscheidenden Punkte auf den hinteren Positionen holt. Eine gute Saison wäre es für Sebastian Flick, wenn der TC Mörsch den Klassenverbleib sichert. Eine sehr gute Runde wäre ein Platz unter den ersten drei Teams. „Der Klassenerhalt hat oberste Priorität. Und alles, was darüber hinausgeht, nehmen wir gerne mit.“ Sport-Magazin Termine —TC Mörsch – TC Landstuhl, Sonntag, 30 April, 10 Uhr —TC Kirrweiler – TC Mörsch, Sonntag, 7. Mai, 10 Uhr —BASF TC Ludwigshafen III – TC Mörsch, Sonntag, 14. Mai, 10 Uhr —TC Mörsch – TSG TA Landau-Godramstein, Sonntag, 21. Mai, 10 Uhr —TV TA Pfortz-Maximiliansau – TC Mörsch, Sonntag, 28. Mai, 10 Uhr —TC Mörsch – TSV 1978 Haßloch, Sonntag, 11. Juni, 10 Uhr —TC Mutterstadt II – TC Mörsch, Sonntag, 25. Juni, 10 Uhr