Frankenthal Ab Freitag „Eiszauber“ in der Erkenbertruine

Frostige Zeiten: Ende der Woche sollen hier die ersten Kufen über das Eis gleiten.
Frostige Zeiten: Ende der Woche sollen hier die ersten Kufen über das Eis gleiten.

Am Freitag beginnt in Frankenthal die Eiszeit – nicht in der ganzen Stadt, sondern auf dem Gelände der Erkenbertruine. Dort gibt Schausteller Wilhelm Jockers auf einer rund 400 Quadratmeter großen Eisfläche Schlittschuhläufern bis 9. Januar die Gelegenheit, ihrem Hobby nachzugehen.

Schaulustige können an Buden unter anderem Süßes, Deftiges und Glühwein kaufen und dem Treiben auf der Eisfläche zusehen. Das Vergnügen dort ist zum Start am 5. November ab 11 Uhr nach Angaben des „Eiszauber“-Betreibers Geimpften und Genesenen vorbehalten. Es gelte die sogenannte 2G-Regel. Nur so dürfen laut Jockers wie in den vergangenen Jahren bis zu 100 Personen gleichzeitig auf die Kufen. Sollte sich mit den Regelungen der neuen Landesverordnung zur Bekämpfung von Corona, die am 8. November in Kraft tritt, etwas an den Vorgaben ändern, will Jockers die Nutzungsbedingungen im laufenden Betrieb anpassen.

20 Tonnen Material aufgebaut

Erst in der letzten Oktoberwoche erfuhr der Unternehmer nach seiner Darstellung, dass er die Eisbahn überhaupt aufbauen darf. Am Mittwoch haben Jockers und sein Team damit begonnen, die Anlage zu befüllen und die Eisfläche herzustellen. Am Donnerstagabend werden der Schausteller und sein Helferteam mehr als 20 Tonnen Material in der Erkenbertruine verbaut haben. Insgesamt drei Sattelschlepper füllen Jockers zufolge der Schwerlastboden als Unterbau der Eisfläche, die Module und das Material für die Eisbahn und die Aggregate zum Herstellen des Eises sowie das Inventar für die Blockhütten drumherum. Der „Eiszauber“ in der Erkenbert-Ruine ist täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet.

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