Frankenthal A6-Auffahrt: Vorbereitungen für neue Behelfsbrücke starten
Der Ersatzneubau der Unterführung an der Auffahrt zur A6 an der Anschlussstelle Frankenthal-Nord wirft seine Schatten voraus. Wie die Autobahn GmbH mitteilt, beginnen am Montag die Vorarbeiten. Autofahrer müssten auf der A6 mit geringen Einschränkungen rechnen: Dort werden die Fahrstreifen in beide Richtungen verengt. Die Geschwindigkeit im Bereich der Anschlussstelle wird zudem auf Tempo 60 reduziert. Der Verkehr auf der L523 von und nach Bobenheim-Roxheim sei zunächst nicht von den Bauarbeiten betroffen.
Die Unterführung an der Anschlussstelle Frankenthal-Nord aus dem Jahr 1938 besteht aus zwei Teilbauwerken, die laut Autobahn GmbH altersbedingte Verschleißerscheinungen und Anprallschäden aufweisen. Auch müsse die Brücke deutlich höhere Verkehrslasten tragen, als ursprünglich vorgesehen. Eine wirtschaftlich sinnvolle Erhaltung des Bauwerks ist der GmbH zufolge nicht möglich. Um während der Neubauphase den Autobahnverkehr auf vier Fahrstreifen aufrechtzuerhalten, wird eine Behelfsbrücke errichtet. Dafür werde der Straßendamm verbreitert, auch würden Provisorien im Bereich der Auf- und Abfahrtsrampen hergestellt. Sobald der Verkehr hierüber geleitet wird, soll das südliche Teilbauwerk zurückgebaut und neu errichtet werden. Danach soll der Verkehr über die Südseite fließen, die Behelfsbrücke demontiert werden, und die Arbeit am nördlichen Teilbauwerk beginnen. Die Fertigstellung des südlichen Teilbauwerks ist laut Autobahn GmbH für Frühjahr 2026 geplant.