Frankenthal 580 Besucher in Lutherschau
580 Zuschauer haben die Ausstellung „Luther und Babylon, Bilder von Ideen und ihren Folgen“ besucht, die am 18. Februar im Frankenthaler Kunsthaus zu Ende ging. „Ein voller Erfolg“, urteilt Oberbürgermeister Martin Hebich in seinem Resümee. Und das trotz eines technischen Defekts an der Heizungsanlage, dessentwegen das Kunsthaus zwei Tage geschlossen wurde.
Zur Lutherausstellung seien in den fünf Wochen seit der Eröffnung am 12. Januar nach Einschätzung der Stadt Besucher aus nah und fern ins Kunsthaus gekommen, darunter Fachpublikum aus Köln und Berlin. Hebich zeigt sich stolz, dass eine so bedeutende Ausstellung in Frankenthal gezeigt werden konnte. Im Gästebuch und auf Fragebögen hätten Besucher immer wieder Lobesworte wie „beeindruckend“ und „höchst interessant“ hinterlassen. Häufig vor Ort anzutreffen war der Frankenthaler Künstler Harald Alexander Klimek, der selbst mit vier Werken an der Lutherausstellung beteiligt war und durch dessen Vermittlung die Ausstellung überhaupt nach Frankenthal kam. Er habe Besuchern gerne die Inhalte und künstlerischen Techniken der Exponate erläutert, sagt er. Aus dem Thema der Arbeiten hätten sich mit einigen streitbaren Besuchern zum Teil „heftige, sehr emotional geführte Diskussionen“ entwickelt. „Sie konnten auch mir neue Erkenntnisse der Betrachtungsweise zu Luther und seiner Rolle in der Geschichte vermitteln“, so Klimek. Dabei hatte er sich schon selbst sehr ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt. „Nicht nur die Ausstellung selbst war ein Besuchermagnet, auch das Begleitprogramm und Führungen lockten insgesamt 115 Besucher in das Kunsthaus“, so die Stadt. Bei der nächsten Ausstellung mit Franziska Hünig, die die Stadt vom 20. April bis 20. Mai im Kunsthaus ausrichtet, sei ebenfalls ein Begleitprogramm geplant. Elke Wunderle lädt dann wieder zu einem Kuschelkonzert ein. Jetzt ist aber zunächst die Schau des Frankenthaler Kunstvereins Die Treidler mit Lea Lenhart zu sehen (Bericht oben).