Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel 36. Frankenthaler Hallenfußballturnier um den Pokal der RHEINPFALZ: Zwischenrunde

Am Ende waren beide weiter: Manuel Kiefel (DJK Eppstein) links und Luca Willer (ASV Heßheim).
Am Ende waren beide weiter: Manuel Kiefel (DJK Eppstein) links und Luca Willer (ASV Heßheim). Foto: BOLTE

Ein Bezirksligist und drei A-Klassisten hatten sich nach der Zwischenrunde die vier Tickets fürs Halbfinale gesichert. In Gruppe 1 setzten sich die DJK Eppstein und der ASV Heßheim durch. In Gruppe 2 gab’s kein Vorbeikommen an Titelverteidiger VfR Frankenthal. Vorjahresfinalist MTSV Beindersheim komplettierte das Semifinale.

Gruppe 1

Nach einer durchwachsenen Gruppenphase zeigte die DJK Eppstein in der Zwischenrunde ihr wahres Hallengesicht und sicherte sich den ersten Platz der Gruppe 1 sowie den Halbfinaleinzug. Der gelang auch dem ASV Heßheim, der nur dank der besseren Tordifferenz vor dem SC Bobenheim-Roxheim I landete. Abgeschlagen Letzter wurde die zweite Mannschaft des SC Bobenheim-Roxheim. Sie verloren alle drei Partien. Das Gegenteil gelang A-Klassist DJK Eppstein. Das Team von Trainer Tobias Hinkel gewann alle drei Gruppenspiele und zog verdient ins Halbfinale ein. Doch das war auch das Ziel von Hinkel, der weiter kommen wollte, als 2018, als die DJK Fünfter wurde. „Wir sind eng am Mann, machen Tempo und stehen stabil“, lobte der Trainer seine Mannschaft. Das zeigte die DJK eindrucksvoll beim 5:0-Sieg gegen den SC Bobenheim-Roxheim II.

Er traf kurioserweise auf die „Erste“ des SC. Diese Partie entschied die erste Mannschaft knapp mit 2:1 für sich. „So ein Spiel können wir nur verlieren“, erklärte Benjamin Montino, Spielertrainer des Bezirksligisten. „Wir sind individuell klar besser und mussten gewinnen.“ Doch der einzige Sieg in der Zwischenrunde genügte seinem Team nicht.

ASV Heßheim und SC Bobenheim-Roxheim I trennen sich 0:0

Es musste ein Sieg im „Endspiel“ um Platz zwei gegen den ASV Heßheim her. Dem ASV genügte bereits ein Unentschieden für den Einzug ins Halbfinale. Und das sollte gelingen. Trotz bester Chancen, brachte der SC den Ball nicht im Tor unter. Die Partie endete 0:0.

„Wir waren die bessere Mannschaft, haben uns das Glück aber nicht erarbeitet“, meinte SC-Spieler Alexander Völkl. Heßheim sei über das gesamte Turnier die bessere Mannschaft gewesen, ergänzte er. Glücklich war indes Ex-SC-Akteur Yannick Busljeta vom ASV Heßheim. „Es war ein komisches Gefühl, gegen die ehemaligen Kollegen zu spielen. Ich hatte zwei tolle Jahre in Bobenheim-Roxheim.“ Er freute sich aber über den Einzug ins Halbfinale.

Gruppe 2

Gleich zum Start der Partien in Gruppe 2 gab’s eine Neuauflage des Vorjahresfinals. Und wie vor einem Jahr hieß der Sieger wieder VfR Frankenthal. Diesmal hatte der MTSV Beindersheim mit 1:4 das Nachsehen. Bezirksligist VfR, der schon in der Vorrunde kein Spiel verloren hatte, blieb auch in der Zwischenrunde ohne Punktverlust. Allerdings war das Duell mit dem B-Klassisten TuS Dirmstein eine enge Kiste. Dirmstein wehrte sich tapfer und lag lange 1:0 vorne. Erst in der Schlussphase, als das Team zweimal in Unterzahl agieren musste, kam der VfR zuerst zum Ausgleich durch Matteo Randazzo und per Strafstoß noch zum Sieg durch Giuseppe Moncada. „Diese Spiele machen am meisten Spaß“, befand Randazzo. Dirmstein und Beindersheim hätten den VfR gut gefordert. „Dirmstein ist nicht umsonst weitergekommen“, sagte Randazzo. Beim 2:0 gegen den ASV Mörsch spielte der VfR dann seine Routine aus.

Zweiter Halbfinalist war der MTSV Beindersheim, der sich nach der Auftaktniederlage als Meister im Drehen von Rückständen erwies. Gegen den ASV Mörsch lag der MTSV 0:2 zurück, ehe er spät noch zu einem 4:2-Erfolg kam. Gegen den TuS Dirmstein hieß es sogar schon 0:3 aus MTSV-Sicht. Doch dann berappelte sich das Team und gewann 6:4. „Wir haben versucht, das erste Spiel als Motivation zu sehen“, meinte Beindersheims Thorsten Schwind. Gegen Dirmstein habe man dann das Endspiel um Platz zwei in der Gruppe erreicht.

Für Dirmstein und Mörsch ist in der Zwischenrunde Endstation

Beendet war das Turnier nach der Zwischenrunde für den TuS Dirmstein und den ASV Mörsch. Die beiden B-Klasse-Mannschaften verkauften sich teuer. Allerdings trennten sie sich im direkten Duell 0:0. Der Sieger hätte gute Chancen gehabt auf die Vorschlussrunde. Die besseren Chancen hatte der ASV. Enttäuscht sei man aber nicht, meinte der Mörscher Benjamin Brandau. „Es hat Spaß gemacht, war eine gute Erfahrung. Wir wollten die Großen ärgern. Das haben wir geschafft.“ Verzichten musste der ASV nach dem ersten Spiel auf Steffen Jaeschke, den laut Brandau Wadenprobleme plagten. Nico Doser (TuS Dirmstein) war dagegen schon etwas geknickt. „Wir sind schon etwas enttäuscht. Wir haben gute Leistungen gezeigt.“

Wie im Finale 2018: Oguzhan Lozan (links) und der VfR Frankenthal gewannen gegen Manuel Fruth und den MTSV Beindersheim.
Wie im Finale 2018: Oguzhan Lozan (links) und der VfR Frankenthal gewannen gegen Manuel Fruth und den MTSV Beindersheim. Foto: BOLTE
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