Frankenthal Frankenthal: BASF plant bei Kläranlage 100 Hektar großes Logistikzentrum
Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF hat eine 100 Hektar große Fläche nördlich seiner Kläranlage auf Frankenthaler Gemarkung im Blick, um dort Lager, Versand und Lastverkehr-Abwicklung anzusiedeln. Diese Überlegungen hat eine Sprecherin des Unternehmens am Freitag der RHEINPFALZ bestätigt. Nach ihrer Darstellung handele es sich um ein langfristig angelegtes Projekt, für das „allererste Gespräche“ mit der Stadtverwaltung und dem für die überregionale Planung zuständigen Verband Region Rhein-Neckar geführt worden seien.
In Studie als Erweiterungspotenzial aufgeführt
Das Areal östlich der Bundesstraße 9 gehört der Sprecherin zufolge bereits der BASF. Voraussetzung dafür, auf dem Ackerland Gewerbe ansiedeln zu können, wäre eine Änderung des Frankenthaler Flächennutzungsplans. In einer 2017 beauftragten und zuletzt bei einem Treffen in Ludwigshafen vorgestellten Studie des Verbandes zählt das Areal zum möglichen Erweiterungspotenzial der Gewerbeflächen in der Metropolregion.
Standort liegt verkehrsgünstig
Der Standort in direkter Nähe von B 9 und A 6 bietet sich nach Angaben der Konzernsprecherin an, weil die BASF einige ihrer Logistikeinrichtungen im Werksnorden konzentriert hat: die derzeitige Lkw-Abfertigung am Tor 15 und das Kombiverkehrsterminal im Gewerbegebiet Nachtweide. Ziel sei es, Schwerlastverkehr aus Ludwigshafen rauszuhalten – auch vor dem Hintergrund der schwierigen Situation infolge der Hochstraßenkrise.
Zum ausführlichen Bericht geht es hier.