Fussball
Zwei Bezirksligisten müssen sich für die Top fünf noch strecken
Auch wenn Alex Raab unter der Woche wieder Aufbauarbeit leisten musste, ist die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg voll im Rennen um einen Platz in den Top fünf der Liga. Der Coach sagt: „Wir sind voll in der Verlosung dabei.“ Die SG unterlag am vergangenen Wochenende zu Hause dem TuS Bedesbach-Patersbach mit 3:4. „Wir waren schon mit 0:4 hinten, dann hat die Mannschaft Moral gezeigt und ist innerhalb kürzester Zeit auf 3:4 herangekommen. Leider haben wir einfach auch vorne nicht das Glück, das wir in der letzten Spielzeit hatten. Und unsere Fehler hinten werden in dieser Runde eben gnadenlos bestraft“, sagt der Trainer der Kombinierten.
Aber dennoch: Auf den fünften Tabellenplatz fehlt der SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg gerade einmal ein Punkt. Am Sonntag empfängt die Raab-Truppe auf dem Sportplatz in Stahlberg um 15 Uhr den SV Nanz-Dietschweiler. Der kommende Gegner liegt auf Tabellenrang fünf und hat nur einen Zähler Vorsprung auf die SG. „Wir spielen zu Hause, da sind die Erwartungen immer groß“, sagt Alex Raab. Der Coach erklärt: „Im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden. Uns fehlen zwar vier bis fünf Punkte, die wir verspielt haben. Aber wir haben auch Punkte in Spielen gesammelt, die wir beinahe verloren hätten.“
Wird Romain Barraud der nächste Knipser?
Eine starke Spielzeit bei den Kombinierten hat bislang Romain Barraud gehabt, der bislang mit sechs Treffern die meisten Tore der SG erzielt hat. „In den vergangenen Spielzeiten hatten wir keinen echten Knipser“, sagt Trainer Alex Raab. Barraud könne vielleicht einer werden. „Er muss schon an sich arbeiten, auch am Defensivverhalten“, erklärt der SG-Trainer.
Einen Punkt Vorsprung auf die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg hat die SG Rockenhausen/Dörnbach. Das Team von Trainer Valon Lukaj wäre aber mit den aktuellen 13 Zählern als Sechster ebenfalls ein Team, das im kommenden Jahr um den Ligaverbleib spielen müsste. Eigentlich ist das Saisonziel der SG die Teilnahme an der Meisterrunde. „Ich bin schon fest überzeugt, dass wir das schaffen“, erklärt Lukaj, der betont: „Wir haben nun drei Spiele, die wollen wir allesamt gewinnen.“
Unnötige Niederlage im Donnersberg-Derby
Zuletzt verlor die SG Rockenhausen/Dörnbach das Donnersberg-Derby beim Tabellenzweiten SV Kirchheimbolanden. „Wir führen mit 2:1 und dann kriegen wir diese überflüssigen Gegentreffer“, ärgert sich der SG-Coach. Am Sonntag empfängt das Team von Valon Lukaj nun zu Hause den SV Mackenbach (15.30 Uhr). Im Hinspiel drehte Rockenhausen/Stahlberg noch einen Rückstand kurz vor Schluss und entführte die drei Zähler vom derzeitigen Tabellenachten, der mit zwölf Punkten auch wieder im Kampf um die Teilnahme an der Aufstiegsrunde mitmischt. „Es ist aber klar, die drei Punkte müssen bei uns bleiben“, sagt Lukaj.
Der SV Kirchheimbolanden hat zehn Punkte Vorsprung auf den Ligafünften SV Nanz-Dietschweiler. Das Team von Spielertrainer Timo Riemer kann locker aufspielen. Doch der Coach und sein Team wollen sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die Meisterrunde verschaffen. Am Sonntag, 15 Uhr, beim FV Weilerbach soll ein Sieg her.