Donnersbergkreis Zur Sache: Licht, freundliche Farben und Raum der Stille

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Das „stationäre Hospiz für die Nordpfalz“ wird die erste Einrichtung dieser Art im Donnersbergkreis sein. Mit dessen Eröffnung will das in der Alten- und Behindertenhilfe tätige Diakoniewerk Zoar ein weiteres Angebot schaffen. Im Hospiz sollen Licht und freundliche Farben für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Die acht Zimmer werden farblich unterschiedlich gestaltet. Jedes Zimmer wird laut Zoar eine geschützte Terrasse haben, deren Größe es ermögliche, diese barrierefrei zu nutzen. Die Würde des Menschen zu wahren, sowie die Sicherung der Lebensqualität auch in der letzten Lebensphase sind die Zielsetzungen für das Hospiz. Im Zentrum von Rockenhausen hat das Evangelische Diakoniewerk dafür zwei Grundstücke gekauft. Die Fläche der Hofanlage in der Speyerer Straße umfasst rund 1500 Quadratmeter. In dieser Hofanlage wird es auch einen Raum der Stille geben. Dieser wird rund 30 Quadratmeter groß sein und sich in der derzeitigen Scheune befinden. Der Raum dient den Gästen, den Angehörigen, Freunden und den Mitarbeitern zur Nutzung und ist immer geöffnet. In diesem Raum hat man laut Zoar die Möglichkeit zum Beten, zum Innehalten und zum Meditieren. Er soll auch als Rückzugsort dienen, um Gespräche zu führen und um mal allein zu sein. Funktionsräume, Dienstzimmer, Aufenthaltsräume und Besucherzimmer kommen in einen Funktionstrakt. Im hinteren Bereich entsteht ein Neubau mit den Gästezimmern. Im Hospiz in Rockenhausen wird es zwölf Vollzeitkräfte geben. Leiterin wird Birgit Edinger, zuvor beim Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Donnersbergkreis tätig. Das zu dem Komplex gehörende Wohnhaus wird im ersten Schritt zwar in die Gesamtplanung aufgenommen, was die Optik betrifft, im Gebäude selbst werden aber keine Umbauten stattfinden. Auf rund 1,5 Millionen Euro sollen sich laut Zoar die Kosten belaufen.

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