Donnersbergkreis Zur Sache: Hartelt fordert schnelle Hilfen für Betroffene

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„Abwehrmaßnahmen gegen den Frost hatten größtenteils nur sehr wenig Erfolg“, sagte Eberhard Hartelt, Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd, im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Grund sei die für den Monat April ungewöhnliche Länge und Intensität des Frostes gewesen. So hätten beispielsweise auch Hubschraubereinsätze – die Rotoren sollen die Kälte vertreiben – in der Vorderpfalz nichts gebracht. Auch rechne er mit weiteren Frostschäden in den nächsten Tagen. „Die Schäden sind sehr unterschiedlich und im Moment noch nicht genau zu beziffern.“ Dies sei etwa daran zu erkennen, dass die Versicherungen erst Ende nächster Woche mit den Schadensbeurteilungen begännen. Hart getroffen hat es aber nicht nur den Weinbau – beim Obst seien nach Hartelts vorläufiger Einschätzung teils noch größere Verluste zu erwarten. „In Rheinhessen habe ich Obstanlagen gesehen, die teilweise zu 100 Prozent beschädigt waren“, berichtete Hartelt. Solche gravierenden Schäden seien entstanden, weil die Blüte bereits begonnen habe. Seien die Blüten der Obstbäume beschädigt, sei „alles vorbei“. Hartelt teilte mit, er habe sich an die Landwirtschaftliche Rentenbank gewandt und um die Öffnung des Liquiditätssicherungsprogramms gebeten. Gleichzeitig forderte er die rheinland-pfälzische Landesregierung auf, die Darlehen der Rentenbank um weitere Hilfen zu ergänzen. Dies könnte allen Bereichen der Landwirtschaft zugute kommen. Gleiches gelte für Steuererleichterungen, die in einer solchen Situation gerechtfertigt seien, so Hartelt. |red

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