Donnersbergkreis Zur Sache: Freifunk Westpfalz

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Die private, nicht kommerzielle Initiative „Freifunk Westpfalz“ baut Datennetze mit W-Lan-Geräten, den sogenannten Knoten, auf (wir berichteten). Dieses „Mesh-Netzwerk“ ermöglicht, dass alle Geräte direkt miteinander kommunizieren können. Wie ein Spinnennetz tragen sie so die Signale immer weiter. Dazu werden Internet-Router mit einer speziellen Software benötigt, die sich in das Freifunk-Netzwerk einwählen. Sie können das Signal entweder nur verstärken oder – so deren Besitzer selbst über einen eigenen kabelgebundenen Internetanschluss verfügen – vorhandene Bandbreiten dem Freifunk-Netz zur Verfügung stellen. Nutzer in der Stadt können sich dann kostenfrei in das W-Lan-Netz einwählen und so im Internet surfen. Privat- und Geschäftsleute können ganz einfach mitmachen: Wer keinen geeigneten Router hat, kann über die Initiative einen einfachen (Kosten rund 20 Euro) oder auch ein besseres Modell, das sogar im Freien aufgehängt werden kann (rund 65 Euro), bekommen. Die Daten werden über einen „VPN-Tunnel“ verschlüsselt übertragen. Server in Kaiserslautern sorgen für die entsprechende Verbindung. Sie werden gemeinnützig vom Chaos-Computer-Club betrieben. Das Freifunknetz ist sicher, mit sensiblen Daten sollte man aber – wie bei jedem öffentlichen Netzwerk – vorsichtig umgehen. (fky)

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