Donnersbergkreis „Wir haben nur noch schwere Spiele“

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RÜSSINGEN. Für Verbandsligist TuS Rüssingen wird die Lage immer prekärer. Zehn Spiele bleiben dem Neuling noch, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Beim heutigen Auswärtsspiel um 15.30 Uhr beim ASV Fußgönheim hängen die Trauben allerdings hoch.

Das sieht auch TuS-Trainer Ako Yalcin so: „Das wird ein sehr schweres Spiel. Der ASV hat sich jetzt auch zu Hause stabilisiert, da ist momentan schwer was zu holen. Aber wir haben nur noch schwere Spiele.“ In der Hinrunde konnte sich der TuS bei der 1:6-Niederlage von der Auswärtsstärke der Fußgönheimer überzeugen. Die haben dann aber bis zum elften Spieltag für ihren ersten Heimdreier gebraucht. Seitdem hat es aber keiner mehr geschafft, an der Jahnstraße zu gewinnen. „Die Vorbereitung auf das Spiel verläuft nicht optimal, Tras und Kalepky sind noch rotgesperrt“, sieht Yalcin auch ein paar personelle Probleme auf sich zukommen, schiebt aber nach: „Wir brauchen jetzt Punkte, egal wie.“ Noch hat der Tabellenvorletzte nur einen Zähler Rückstand auf den Dreizehnten, und nach einem Sieg könnten die Rüssinger drei Mannschaften hinter sich lassen. Doch das Siegergen scheint dem Seriensieger der letzten Jahre abhanden gekommen zu sein. Auf zehn sieglose Spiele ist die Negativserie mittlerweile angewachsen und drückt sicher auch auf die Psyche. Beim Landesligisten ASV Winnweiler sieht das ganz anders aus. Mit zwei Siegen ins neue Jahr gestartet, ist der Tabellenzweite aktuell der härteste Verfolger von Tabellenführer SV Rodenbach. Mit dem Auswärtsspiel morgen um 15 Uhr beim SV Steinwenden wartet allerdings eine schwierige Aufgabe. ASV-Trainer Jürgen Giehl will sich von den beiden jüngsten Siegen aber nicht blenden lassen: „Nach dem Mackenbacher Ausgleich waren wir gut im Spiel, haben nach der klaren Führung allerdings noch ein paar dicke Chancen ausgelassen. Mit 4:2 haben wir den Gegner wieder zurückgeholt und bei ein paar Großchancen auch richtig Glück und einen guten Torwart gehabt.“ Ähnlich war es ja auch in Meisenheim. „Da müssen wir einfach konsequenter sein“, zieht Giehl als Fazit. In Steinwenden erwartet er ein Team, das nicht unbedingt die überragenden Einzelspieler hat, aber als starkes Kollektiv auftritt. Bezirksligist SG Göllheim/Dreisen ist im neuen Jahr noch ohne Punkt, und das Polster auf den ersten möglichen Abstiegsplatz ist auf ein Minimum zusammengeschmolzen. Dies soll heute im Auswärtsspiel beim TuS Jettenbach (16 Uhr) verteidigt werden. Gegen den Tabellenzweiten Schopp bot die SG eine starke Leistung, verlor aber kurz vor Schluss mit 0:1. Die Leistung macht Hoffnung, allerdings schränkt SG-Trainer Martin Lauermann ein: „Dafür gibt es keine Punkte.“ Laut seiner Aussage ist die Mannschaft gewillt, den verlorenen Punkt beim Tabellennachbarn Jettenbach zurückzuholen. (bsl)

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