Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Winnweiler: Oktobermarktlauf weiterhin beliebt

Und los: Mit Begeisterung war der Nachwuchs beim Oktobermarktlauf in Winnweiler dabei.
Und los: Mit Begeisterung war der Nachwuchs beim Oktobermarktlauf in Winnweiler dabei. Foto: Loeffel

Mit dem Ertönen der Startklappe, die von der stellvertretenden Vorsitzenden im ausrichtenden Turnverein Winnweiler, Lara Rössner, bedient wird, spurten die jungen Läuferinnen und Läufer los. Das Interesse beim Nachwuchs am Oktobermarktlauf des Turnvereins Winnweiler am Samstag war wieder einmal recht groß.

Erster Vorsitzender Tobias Wendt konnte viele Kinder und Jugendliche begrüßen, aber auch eine große Schar von Zuschauern, die den Nachwuchs anfeuerten. „Es ist heute der 13. Lauf und die Veranstaltung erfreut sich noch immer einer großen Beliebtheit“, freute sich der Vorsitzende. Seit Jahren sind die Starterzahlen konstant. „Wir haben heute das beste Laufwetter“, resümierte Wendt mit Blick zum Himmel. Es war trocken und kühl, ideal für den Laufsport.

Den Erlös aus dem Verkauf von Getränken und Waffeln spendet der Turnverein einer sozialen Einrichtung in der Verbandsgemeinde Winnweiler. Eine Ausdehnung dieser Veranstaltung soll es nicht geben, wenn auch hin und wieder gewünscht. „Die Möglichkeit für eine Laufstrecke ist begrenzt“, erklärt Wendt. Für die älteren Klassen müssten schon längere Strecken angeboten werden.

Hermine ist die Jüngste

Mit zwei Jahren war Hermine Scheu die jüngste Teilnehmerin, die an den Händen der Eltern über die 400 Meter lange Strecke begleitet wurde. Die Läufer wurden in Startergruppen vom ersten Vorsitzenden auf die Strecke geschickt, aber nach Jahrgängen gewertet. Für die Schnellsten gab es Pokale, Urkunden wurden allen Startern überreicht.

Der Oktobermarktlauf ist schon ein besonderes Ereignis für die Jugend von Winnweiler. Für viele Einheimische ist es der einzige Wettbewerb im Jahr vor einem großen Publikum. Dementsprechend groß war teilweise die Nervosität. So mancher kleine Teilnehmer konnte das Startsignal nicht abwarten und sprintete schon mal los.

Anfeuerung für junge Starter

Beim Jahrgang 2007 setzte sich Max Nothof bereits in der ersten Runde schon deutlich ab und vergrößerte auf den zweiten 400 Metern nochmals seinen Vorsprung. Im Ziel hatte er einen Vorsprung von deutlichen zwölf Sekunden auf Elias Orschiedt, der wiederum eine Zeitdifferenz von 4,4 Sekunden auf Benjamin Becker hatte. Diese Gruppe lief auch die Tagesbestzeit. Beim Jahrgang 2008 war zunächst ein kompaktes Läuferfeld unterwegs. In der Endphase legte Ayon Cona Schielmann so richtig los und sicherte sich den Sieg mit einem Vorsprung von 14,2 Sekunden auf Nils Marger, der sich auf der Zielgeraden gegen Max Schreiber durchsetzte. Souverän schon zur Hälfte unterwegs war Fritz Xavi Limberger, der das Feld des Jahrgangs 2010 vom ersten Meter an kontrollierte.

Auch der Nachwuchs auf der 400 Meter langen Strecke war mit Begeisterung dabei. Zur Hälfte der Strecke setzte sich beim Jahrgang 2013 Anton Eymann von seinen Mitläufern ab und holte sich den Sieg vor Rion Spahiu. Viele Anfeuerungsrufe gab es für die jüngsten Starter, die teils von einem Elternteil oder Betreuer auf der Strecke begleitet wurden. Klaus Leidecker hatte die Aufgabe, die Läufer auf die Zielgerade zu führen. Im Ziel wurden sie vom Zeitnehmer Edgar Thiel empfangen.

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