Göllheim RHEINPFALZ Plus Artikel Werkhof der Verbandsgemeinde wird erweitert und saniert

Spatenstich für die Erweiterung des Werkhofes der VG Göllheim. Von links: Projektleiterin Simone Raschke, Architekt Andreas Kief
Spatenstich für die Erweiterung des Werkhofes der VG Göllheim. Von links: Projektleiterin Simone Raschke, Architekt Andreas Kiefer, Bürgermeister Steffen Antweiler, Werkleiter Werner Radetz, Ortsbürgermeister Dieter Hartmüller, Bauunternehmer Bodo Burgey, stellvertretender Werkleiter Oliver Neumeister und VG-Beigeordnete Annika Treiber.

Das in die Jahre gekommene Betriebsgebäude der Verbandsgemeindewerke in Göllheim wird jetzt erweitert und energetisch saniert. Vor wenigen Tagen gab es den symbolischen ersten Spatenstich.

Dass Sanierungsbedarf am Werkhof besteht, ist schon länger klar – in der Planung ist das Projekt schon seit 2019. Kein Wunder, das Gebäude wurde 1984 in Betrieb genommen, und seitdem hat sich dort nicht viel getan. „Damals waren zum Beispiel Barrierefreiheit und Trennung in den Schwarz- und Weißbereich, also zwischen Arbeits- und Privatkleidung, noch keine Themen“, so Verbandsbürgermeister Steffen Antweiler im Gespräch mit der RHEINPFALZ.

Was jetzt noch dazukommt: Seit Jahresbeginn gibt es eine Kooperation der Verbandsgemeinde Göllheim mit der Nachbar-VG Eisenberg. Die beiden haben ihre jeweiligen technischen Betriebszweige zusammengelegt und dafür die Rechtsform der AöR gewählt, die ihren Sitz in Göllheim hat. Diese betriebliche Neuorganisation wurde zum Anlass genommen, die Sanierung des Werksgebäudes anzugehen.

Rund 2,2 Millionen Euro Gesamtkosten

Geplant sind ein Neubau und ein Verbindungstrakt zum Altbau. Im Neubau wird es einen neuen Sanitärtrakt und den Sozialbereich für den Betriebszweig Abwasserbeseitigung geben. Außerdem wird zur bereits vorhandenen Wohnung im Dachgeschoss eine weitere hinzukommen, dafür wandert das bisher dort untergebrachte Archiv in den Keller des Erweiterungsbaus.

Rund 2,2 Millionen Euro soll die Gesamtmaßnahme kosten, davon fließen 550.000 Euro in die energetische Sanierung. Zusätzlich soll auf dem Neubau noch eine Photovoltaikanlage installiert werden. Verantwortlich für die Planung ist das Göllheimer Architekturbüro Kiefer.

In der jüngsten Werkausschusssitzung wurden die ersten von insgesamt rund 15 Gewerken vergeben: Die Erd- und Rohbauarbeiten werden von der ortsansässigen Firma Burgey für 620.750 Euro erledigt, 327.280 Euro kosten die Dachdeckerarbeiten, mit denen die Firma Fischer aus Thaleischweiler-Fröschen beauftragt wurde, und die Firma Lösch aus Offenburg kümmert sich für 14.595 Euro um den Blitzschutz. Einen offiziellen Zeitplan gibt es für die Bauarbeiten nicht, VG-Chef Antweiler rechnet aber mit einem Jahr – auch deshalb, weil die Altbausanierung im laufenden Betrieb vorgenommen wird.

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