Donnersbergkreis Welches Bad hätten Sie gern?

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Wird das Freibad in Winnweiler, das sich in Trägerschaft der Verbandsgemeinde befindet, grundlegend saniert, und wenn ja, wie? Diese Entscheidung steht auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des VG-Rates (Sitzungssaal Rathaus, Beginn: 20 Uhr).

Das Freibad besteht aus einem Schwimmerbecken mit einer Wasserfläche von 1030 Quadratmetern und acht 50-Meter-Bahnen. Dazu kommen ein Sprungturm mit einem Drei- und einem Fünfmeterbrett und ein 420 Quadratmeter großes Nichtschwimmerbecken. Beide Becken haben geflieste Wände und gestrichene Bodenplatten. Das Planschbecken hat eine Größe von 65 Quadratmetern. Weiter gibt es Funktionsräume, einen Kiosk und einen Aufenthaltsraum für das Personal. Die Freizeitfläche ist mit einer Tischtennisplatte, einem Basketballkorb und einem Fußballtor versehen, außerdem gibt es ein Beachvolleyballfeld. Der Bestandsaufnahme eines Kaiserslauterer Fachbüros zufolge gibt es erheblichen Sanierungsbedarf. Im Beckenboden seien Risse aufgetreten, heißt es, außerdem gebe es Betonschäden durch Korrosion im Umgehungskanal, und vor allem im Nichtschwimmerbecken seien Fliesen beschädigt. Das Fachbüro hat dem VG-Rat Sanierungsvarianten für rund 3,4 Millionen, 4,4 Millionen und 4,7 Millionen Euro vorgelegt. In den bisherigen Gesprächen hat sich die teuerste Version als Favorit herauskristallisiert, die eine Beibehaltung aller 50-Meter-Bahnen vorsieht. Diese Variante sieht auch einen barrierefreien Zugang und eine energetische Optimierung sowie eine Abdeckung der Becken über Nacht vor. Dazu käme noch eine große Rutsche. Eine Beckenabdichtung habe mehrere Vorteile, so das Fachbüro. Im Vordergrund steht die Reduzierung des Gasverbrauches durch weniger Wärmeverluste. So können rund die Hälfte der heutigen Kosten für die Beheizung eingespart werden. Die Nutzungsdauer für eine Abdeckung auf Rollen liegt bei rund 20 Jahren. Die jetzige Wasseraufbereitung erfolgt über einen Schwallwasserbehälter mit zwei Filtern im Durchmesser von jeweils rund drei Metern. Die Chlordosierung erfolgt in einem kleinen Gebäude. Der Standort der Filter soll beibehalten werden, doch wird eine Ausdehnung der Raumhöhe auf etwa 3,50 Meter notwendig werden. Deshalb sind neue Decken einzuziehen. Neue Saugfilter reduzieren die Spülwassermenge im Vergleich zu den jetzigen Filtern um etwa die Hälfte. Durch längere Standzeiten wird der Energieverbrauch um ein Drittel niedriger ausfallen. Trotz der höheren Investitionskosten sehen die Planer wirtschaftliche Vorteile, da das Freibad mehr Besucher anziehen und somit die Abschreibungen und Betriebskosten durch die erhöhten Eintrittsgelder eher tragen werde, so ihr Urteil. Bei einer anderen Variante – für 4,4 Millionen Euro – werden die beiden voneinander getrennten Becken durch eine große Wasserfläche ersetzt, außerdem sind lediglich zwei 50-Meter-Bahnen vorgesehen. Dann steht noch eine Version im Raum, die lediglich als Generalsanierung bezeichnet wird und mit 3,4 Millionen am günstigsten wäre. |llw

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