Donnersbergkreis Vor 20 Jahren:

Am 3. Februar 1997 berichtete die Donnersberger Rundschau: DIELKIRCHEN. „Die Luft in der Dielkirchener Kirche ist bald nicht nur sauber, sondern rein“, schmunzelt Pfarrer Klaus Peter Gebhard-Mersinger in Anbetracht der Arbeiter in Schutzanzügen und Atemmasken, die derzeit die evangelische Kirche von Dämmplatten aus Asbest befreien. Eifrige Besucher des Gottesdienstes in Dielkirchen brauchen aber keine Angst zu haben, daß sie durch das Lauschen der sonntäglichen Predigt gesundheitlich Schaden genommen haben. Nach einer Raumluftmessung durch den weltlichen TÜV lage der Asbest-Wert im Gotteshaus mit 100 Fasern pro Kubikmeter Luft weit unter dem als bedenklich eingestuften Grenzwert von 500 Fasern. Zudem seien keine besonders gefährliche „Lungen-gängige“ Fasern festegestellt worden. Die Asbest-Platten sind als Dämm-Material an der unter den Bänken befindlichen Heizung angebracht, zeigen nach 20 Jahren allerdings erste Auflösungserscheinungen, weshalb die Entfernung der Platten aus Gesundheitsgründen beschlossen worden sei.