Donnersbergkreis Viertes Auswärtsspiel in Folge

GÖLLHEIM. Morgen kämpfen die drei Vereine aus dem Donnersbergkreis wieder um wichtige Punkte in der Bezirksliga Westpfalz. Vor allem Aggressivität, Spielstärke und ein kühler Kopf sind gefragt. TuS Göllheim erwartet SV Hinterweidenthal, SG Kirchheimbolanden/Orbis tritt zum vierten Auswärtsspiel in Folge gegen SG Oberarnbach an und Steinbach fährt zum Tabellenneunten nach Dahn.
Der TuS Göllheim hat in den letzten beiden Spielen gegen den Tabellendritten und -vierten jeweils ein Remis erreicht. Das gibt Hoffnung, den Abstiegsplatz noch verlassen zu können. Morgen erwarten die Göllheimer den SV Hinterweidenthal, einen „unangenehmen Gegner“, sagt Daniel Ghoul vom TuS. „Wir können eine gute erste Elf aufstellen, die auch konkurrenzfähig ist“, meint Ghoul, auch wenn die Verletzungssorgen nicht aufhören. So zog sich zum Beispiel Florian Brandmeyer im Derby gegen Steinbach eine Bänderverletzung zu. „Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren“, erklärt Stephan Ruby, Trainer der SG Kirchheimbolanden/Orbis. Nach der 2:5-Niederlage beim Tabellenersten Reichenbach müssen am Sonntag in Oberarnbach Punkte gesammelt werden. Ruby beschreibt die SG Oberarnbach als heimstark und unbequem, außerdem würden die Zuschauer von außen starken Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen. „Wir müssen vor allem über Zweikämpfe und Laufstärke ins Spiel kommen“, sagt Ruby. Was die Verletzten angeht, ist die Lage so langsam wieder besser. Trainer Ruby ist zuversichtlich, einen 14-Mann-Kader aufstellen zu können. Steinbachs Trainer Martin Lauermann war nach dem 1:1 im Derby gegen Göllheim nicht ganz zufrieden: „Die Zweikampfstärke hat uns ein bisschen gefehlt, jetzt brauchen wir wieder mehr Biss.“ Morgen in Dahn zählen deswegen vor allem Aggressivität und Kampfgeist gegen einen „spielstarken, nicht einfachen“ Gegner. Im Hinspiel hatte Steinbach mit 5:3 gewonnen, das gibt ein positives Gefühl. Steinbach ist weiterhin Tabellenvierter mit sieben Punkten Rückstand auf die beiden Spitzenreiter VfB Reichenbach und VfR Kaiserslautern. Doch darauf schaut Lauermann jedoch weniger: „Wir machen uns nicht verrückt, was unter dem Strich herauskommt. Wenn wir angreifen können, dann tun wir das. Wenn nicht, dann ist das auch nicht schlimm.“ |loc