Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Steinbach will zurück in die Erfolgsspur

TuS-Spielertrainer Daniel Ghoul (Mitte) in der Partie gegen Pfeddersheim, die sein Team verlor. Nun geht es zum SC Hauenstein.
TuS-Spielertrainer Daniel Ghoul (Mitte) in der Partie gegen Pfeddersheim, die sein Team verlor. Nun geht es zum SC Hauenstein.

Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Verbandsliga will der TuS am Samstag im Abstiegskampf beim direkten Konkurrenten Hauenstein wieder voll punkten.

In der Osterpause war noch einmal Zeit, um tief durchzuatmen. Für die Fußballer des TuS Steinbach beginnt am Wochenende die entscheidende Phase in der Saison der Verbandsliga Südwest. Derzeit belegt das Team von Spielertrainer Daniel Ghoul noch einen Nichtabstiegsrang. Den gilt es in den ausstehenden sechs Spielen zu verteidigen.

Die Auswärtsbegegnung am Samstag um 16 Uhr beim direkten Konkurrenten SC Hauenstein ist schon das erste Schlüsselspiel. „Wir haben eigentlich nun nur noch Endspiele bis zum Schluss“, sagt TuS-Coach Daniel Ghoul. Seine Mannschaft liegt derzeit mit 30 Punkten auf dem zehnten Tabellenrang, hat aber nur zwei Zähler Vorsprung auf den Ligazwölften FK Pirmasens II, bei dem die gefährliche Zone beginnt. „Da unten ist alles eng zusammen“, sagt Ghoul. Tatsächlich ist nur Ligaschlusslicht TuS Rüssingen (acht Punkte) schon abgeschlagen. Auch der SC Hauenstein, der 25 Zähler aufweist, kann den Ligaverbleib noch aus eigener Kraft schaffen.

Nur wenige Spieler bei 100 Prozent

„Die Pause ist gut gewesen, wir haben gut trainiert. Die Beteiligung an den Übungseinheiten und die Intensität war gut“, betont Daniel Ghoul. Die bittere 1:3-Niederlage vor Ostern zu Hause gegen den Drittletzten TSG Pfeddersheim haben die Steinbacher offenbar abgehakt. Der TuS-Spielertrainer macht klar: „Man merkt halt schon, dass wir in den vergangenen Wochen viele Ausfälle hatten. Nur wenige Spieler sind bei 100 Prozent.“ Ghoul sagt: „Wir müssen es am Samstag wieder hinbekommen, als Kollektiv auftreten. Wir müssen es schaffen, 90 Minuten lang volles Pensum zu gehen. Der SC Hauenstein ist ein extrem unangenehmer Gegner. Sie haben viel Qualität nach vorne und sind ekelhaft in den Zweikämpfen.“

Die Südwestpfälzer schafften in der vergangenen Spielzeit zusammen mit dem TuS den Aufstieg in die Verbandsliga. Die Steinbacher wurden Meister, die Hauensteiner nahmen den Umweg über die Aufstiegsspiele. Beide Duelle damals verloren die Steinbacher. In Hauenstein verlor die Goul-Elf in der Vorsaison mit 2:3 in der Hinrunde. In der Rückrunde kassierten die Steinbacher dann eine 1:2-Heimniederlage gegen den SC.

Das Vorrundenduell gewannen die Steinbacher

In dieser Spielzeit revanchierten sich die Donnersberger aber. In der Vorrunde gewannen die Steinbacher zu Hause das Duell gegen den Mitaufsteiger souverän mit 3:0. Die Hauensteiner starteten die Saison in der Verbandsliga eigentlich ordentlich. Doch nach dem letztwöchigen 0:2 beim SV Steinwenden und der 14. Niederlage in dieser Spielzeit steht das Team von Coach Philipp Weishaar mit dem Rücken zur Wand. Die Steinbacher würden gerne einem Konkurrenten einen Nackenschlag verpassen.

„Wir wollen in Hauenstein mit allem, was wir haben, dagegenhalten und nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge unbedingt wieder auf die Erfolgsspur zurück, damit wir weiter über dem Strich bleiben. Das ist weiterhin das große Ziel“, sagt Ghoul.

Hiobsbotschaft unter der Woche

Unterdessen gab es unter der Woche für den TuS wieder eine Hiobsbotschaft. Kapitän Lukas Krautschneider, der sich zuletzt in der Rehabilitation nach seinem Kreuzbandrisses befand, ist laut Ghoul wieder mit dem Knie weggerutscht. Die Diagnose: erneuter Kreuzbandriss. „Das ist wirklich extrem bitter für Lukas. Das tut uns allen sehr leid, vor allem weil er ganz viel gearbeitet und gemacht hat, um noch einmal zurückzukommen“, betont der Steinbacher Spielertrainer.

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