fussball Trainer Alex Raab trifft auf seinen alten Klub
Tatsächlich hatten die Finkenbacher in den 90 Minuten jede Menge Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Die SG verschoss gleich zwei Foulelfmeter. Einen in der letzten Minute. „Das ist natürlich verdammt schade, wir sind ja 65 Minuten einem Rückstand hinterhergelaufen, außer dem verschossenen Elfer hatten wir in der ersten Hälfte noch vier dicke Möglichkeiten aus dem Spiel heraus, die wir nicht gemacht haben“, so der Finkenbacher Coach.
Am Sonntag empfängt die SG nun um 15 Uhr den ASV Winnweiler auf dem Rasenplatz in Finkenbach zum Donnersberg-Derby. Und Raab trifft auf seinen alten Verein. „Ich hatte in Winnnweiler eine tolle, eine prägende Zeit“, erinnert sich der Finkenbacher Trainer gerne an seinen alten Klub. Von 1998 bis 2004 wirkte er dort, machte aus dem Team, das bis dato als Fahrstuhlmannschaft zwischen B- und A-Klasse galt, einen konstanten Anwärter auf den Landesligaaufstieg. In den Jahren 2003 und 2004 wurde der ASV unter Raab als Coach Vizemeister in der Bezirksliga. Jeweils erst im dritten Spiel scheiterte man in den Aufstiegsspielen dann an Hüffelsheim und Bad Sobernheim.
In der vergangenen Spielzeit fiel die Partie zwischen dem ASV und den Finkenbachern den zu hohen Corona-Inzidenzen zum Opfer. Am Sonntag soll Raabs Spiel gegen seinen alten Klub aber über die Bühne gehen.
Zwei gefährliche Spitzen
Wie der Finkenbacher Trainer den ASV 2021 einschätzt? „Sie sind auf dem richtigen Weg, haben mit Waldemar Schneider einen ganz starken Spielertrainer. Und vorne zwei gefährliche Spitzen, das wird sicher ganz schwer für uns am Sonntag, zumal in meiner Mannschaft doch zahlreiche Spieler noch ihrer Normalform hinterherlaufen“, sagt Raab. Mit Lukas Gerlach haben die Finkenbacher einen weiteren A-Jugendspieler in den Bezirksliga-Kader hochgezogen.
Der ASV Winnweiler hat schon in der letzten Woche ein Donnersberg-Derby absolviert. Zu Hause verlor die Schneider-Elf gegen den SV Kirchheimbolanden mit 1:2. Schneider selbst spielte nicht. Auch Stürmer Michael Hammerschmitt war nicht im Einsatz. Der Torjäger könnte aber gegen Finkenbach zurückkehren. Auf jeden Fall dürfte das Duell zwischen der SG und dem ASV ein sehr interessantes Spiel werden.
Erstes Heimspiel für Kirchheimbolanden
Der SV Kirchheimbolanden erwartet unterdessen am Sonntag, 15 Uhr, zu seiner Heimspielpremiere auf dem Schillerhain den SV Nanz-Dietschweiler. Der SVN hat in seinem Auftaktspiel zu Hause gegen den FV Weilerbach mit 1:0 gewonnen und gilt auch als Mitfavorit auf die vorderen Platzierungen in der Bezirksliga Nordstaffel.
„Mit Marvin Mahler und Dennis Kladnicanin sind zwar Neuzugänge aus dem Urlaub zurück“, erzählt der Spielertrainer des SV Kirchheimbolanden, Timo Riemer, sagt aber auch: „Für die Stammelf wird es für beide wohl noch nicht reichen. Da haben sie zu viel Trainingsrückstand.“ Riemer war mit dem Ergebnis am letzten Sonntag natürlich hochzufrieden, findet aber: „Wir haben zu viele Fehlpässe gespielt, da sollten wir besser werden.“ Erfreulich bei Kibo ist, dass Martin Klag, der eine lange Zeit wegen eines Kreuzbandrisses fehlte, wieder voll einsatzfähig ist.
Zu Hause punkten
Die SG Rockenhausen/Dörnbach will nach dem 2:5 beim Titelfavoriten Bedesbach/Patersbach zu Hause um 15.30 Uhr gegen die TSG Trippstadt die ersten Punkte in der neuen Saison einfahren.