Fussball
Timo Riemer: „Nächste Saison ist der Aufstieg das Ziel“
Zuletzt spielte der SV Kirchheimbolanden in der Aufstiegsrunde gegen die beiden Top-Mannschaften der Bezirksliga Westpfalz. „Bei uns fehlen seit dem Start der Meisterrunde immer sieben bis acht Stammspieler“, sagt SVK-Coach Riemer. Gegen den Spitzenreiter SC Weselberg waren die Kirchheimbolandener drauf und dran, einen Punkt zu holen. Doch in der Nachspielzeit schlug der Primus noch einmal zu und gewann die Partie mit 2:1. „Man hat gemerkt , dass sie zurecht da oben stehen“, sagt Riemer.
Am vergangenen Wochenende zeigte das ersatzgeschwächte Team vom Schillerhain gegen den Ligazweiten SG Knopp/Wiebach ebenfalls eine bärenstarke Leistung. „0:3 am Ende liest sich deutlich, aber wir haben gut gespielt, waren am Anschlusstreffer in der zweiten Halbzeit dran und kriegen dann durch einen Konter das 0:3“, sagt der SVK-Spielertrainer. „Momentan spielen zwei A-Jugendspieler mit, Leute aus der zweite Mannschaft, die machen das aber alle sehr gut“, lobt er seine Ersatzspieler.
„Nächste Runde wollen wir es wissen“
Riemer hatte schon zu Beginn der Aufstiegsrunde angemerkt, dass man das Augenmerk beim SV Kirchheimbolanden auf die kommende Saison lege. Der Coach sagt: „Wir wollen in der nächsten Spielzeit angreifen, der Aufstieg ist das Ziel.“ Der aktuelle Kader kann laut Trainer gehalten werden. „Leute wie Arne Kuhn oder Dennis Kladnicanin oder Dennis Lander, die ja alle in den vergangenen Wochen verletzt oder erkrankt ausfielen, kommen dann wieder zurück. Zudem wechselt im Sommer mit Nico Dannenfelser ein Akteur vom Landesligisten TuS 07 Steinbach zu uns. Außerdem bekommen wir noch einige Verstärkungen. Der momentane Kader, der immer wieder von Verletzungen oder Corona geplagt wurde, sollte dann gesund und fit sein. Wir haben genug Qualität, damit ich sagen kann: In der nächsten Runde wollen wir es wissen“, so Riemer.
Am Sonntag, 15 Uhr, muss der aktuelle Tabellensechste beim FC Queidersbach ran. Riemer rechnet sich da schon etwas aus. „Wir nutzen die abschließenden Begegnungen, um uns schon einzuspielen. Momentan habe ich einen Kader von 21 Spielern für die nächste Spielzeit. Ich freue mich darauf.“ Die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg spielt am Sonntag, 15 Uhr, ebenfalls auswärts. Der momentane Tabellendritte peilt beim SV Battweiler wieder einen Auswärtsdreier an.
Alsenztal schaut auf sich und muss gegen Brücken punkten
In der Abstiegsrunde der Bezirksliga Nahe ist es weiter richtig eng. Mittendrin steht die SG Alsenztal, die aktuell als Tabellensechster den Gang in die A-Klasse antreten müsste. Doch noch hat das Team von Spielertrainer Maximilian Bauer, der nach der Runde aufhört und seinem Nachfolger unbedingt einen Bezirksligisten übergeben möchte, den Ligaverbleib selbst in der Hand. Die SG hat mit derzeit 18 Punkten genauso viele wie der aktuelle Tabellenvierte Karadeniz Bad Kreuznach, der den ersten Nichtabstiegsrang belegt. Und auch der Ligadritte FC Brücken hat momentan genauso viele Punkte wie die Bauer-Elf. „Wir schauen nicht auf die Tabelle, wir müssen auf uns schauen“, sagt der Trainer vor der wichtigen Heimpartie am Sonntag, 15 Uhr, gegen eben den direkten Konkurrenten FC Brücken.
In der Abstiegsrunde der Bezirksliga Westpfalz ist der ASV Winnweiler sechs Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Ein Sieg am Sonntag, 15 Uhr, beim FK Clausen ist für die Donnersberger Pflicht. Ebenfalls am Sonntag, 15.15 Uhr, muss die SG Rockenhausen/Dörnbach auswärts bei der SG Oberarnbach/Obernheim-Kirchenarnbach/ Bann antreten.