Sippersfeld
Straße beim Hirschel-Platz soll verkehrsberuhigter Bereich werden
Durch die Neugestaltung des Dietmar-Hirschel-Platzes habe sich nicht nur die Verkehrsführung, sondern es hätten sich auch die Sichtverhältnisse geändert, erläuterte die Ortsbürgermeisterin Martina Lummel-Deutschle (FWG) in der Gemeinderatssitzung. Außerdem gebe es keine optische Trennung zwischen der Straße und dem Dorfplatz. Daher sei die Ausweisung als verkehrsberuhigter Bereich in diesem Bereich angedacht, so Lummel-Deutschle.
„Wenn die Ortsgemeinde die Widmung dazu möchte, wird die Verbandsgemeindeverwaltung Winnweiler die entsprechende Anordnung auch verfügen“, sicherte Bürgermeister Rudolf Jacob zu. Daraufhin beschloss das Gremium einstimmig die Ausweisung eines Teils des „Hinterborn“ als verkehrsberuhigter Bereich, die Installation von Bodenschwellen in einer Höhe von 75 Millimetern sowie das Anlegen einer Schleuse für Fußgänger. Die anfallenden Kosten fließen in die Endabrechnung des Dietmar-Hirschel-Platzes ein.
Schutz vor „Laternen-Rammern“
Weil Autofahrer beim Ausparken auf dem Dietmar-Hirschel-Platz des öfteren mit ihren Wagen gegen eine Laterne stoßen und diese beschädigen, will der Gemeinderat nun etwas dagegen tun. Denn für die Reparatur fielen jedes Mal rund 1000 Euro an, so Lummel-Deutschle. Die Verursacher seien nicht immer feststellbar, so dass die Gemeinde auf den Kosten sitzen bleibe. Zudem böten die dort stehenden Blumenkübel keinen wirklichen Schutz. „Auch nicht die größere Variante, die selbst noch beschädigt wurde“, so die Ortschefin.
Bei einer Enthaltung hat der Rat nun das Aufstellen eines hellen Natursteins vor besagter Lampe beschlossen. Dieser müsse allerdings in das Gesamtbild des Platzes passen, forderte Fraktionsvorsitzender Thomas Keller von der Wählergemeinschaft Wir.Machen.Gemeinsam. Den Auftrag zur Lieferung und Aufstellung erhielt die Bauunternehmung Bechberger in Sippersfeld zur Angebotssumme von 1694 Euro.