Fussball
Steinbach mit Verletzungssorgen, Derby-Zeit in der Bezirksliga
Fußball-Landesligist TuS Steinbach hat in der Gruppe Nord bislang die wenigsten Spiele absolviert. Sechs Partien hat das Team von Trainer Timothy Hanauer bestritten. Aktuell sind die Steinbacher Ligasechster, mit vier Punkten Rückstand auf den Fünften VfR Kirn und den Vierten SC Idar-Oberstein II. „Wir haben das Problem, dass einige Spieler sich verletzt haben. Das ist wirklich das erste Mal, seitdem ich hier Trainer bin, dass wir so viel Verletzungspech haben“, sagt Hanauer.
Am Sonntag, 15.15 Uhr, empfangen die Steinbacher das Ligaschlusslicht TuS Hoppstädten. Die vor dem TuS in der Tabelle stehenden beiden Klubs haben drei beziehungsweise zwei Spiele mehr absolviert. Mit einem Sieg könnten die Steinbacher im Kampf um die Aufstiegsrunde wichtige Punkte holen. Auf die beiden Krautschneider-Brüder muss Hanauer wohl weiter verzichten. Der TuS 07 geht dennoch als Favorit in die Partie. Hoppstädten hat noch keine Punkte in dieser Saison geholt, alle sieben Partien verloren.
SG überrascht Ligazweiten Phönix Otterbach
In der Fußball-Bezirksliga hat die SG Rockenhausen/Dörnbach bei der Trainerpremiere von Valon Lukaj unter der Woche gleich eine große Überraschung geschafft. Nach zuvor zwei klaren Niederlagen mit jeweils neun Gegentreffern besiegte die SG am Mittwoch zu Hause den Tabellenzweiten Phönix Otterbach mit 3:2. Mit neuem Selbstvertrauen peilt die Lukaj-Truppe nun im nächsten Heimspiel am Sonntag, 15.30 Uhr, gegen den SV Nanz-Dietschweiler den nächsten Coup an.
Auch der ASV Winnweiler hat offenbar wieder Blut geleckt. Nach dem 9:3-Heimerfolg über die SG Rockenhausen/Dörnbach am vergangenen Samstag im eigenen Kerwespiel will das Team von Trainer Waldemar Schneider am Sonntag, 15 Uhr, beim FV Weilerbach, gegen einen weiteren direkten Konkurrenten nachlegen.
„Das sind die Begegnungen, die wir letztlich für uns entscheiden sollten, um vielleicht doch noch eine Chance zu haben, nach vorne zu kommen. So können wir dann auch in Sachen Ligaverbleib mit einem Sieg wichtige Zähler einfahren, denn Weilerbach ist ein direkter Konkurrent“, macht Waldemar Schneider klar. Wahrscheinlich hat der ASV-Spielertrainer am Wochenende den gleichen Kader zur Verfügung, der am vergangenen Samstag schon brillierte.
Derby-Zeit in Finkenbach-Gersweiler
Am Sonntag gibt es auch wieder ein Donnersberg-Derby in der Gruppe Nord. Die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg empfängt den SV Kirchheimbolanden (15 Uhr). Der Ligazweite trifft daheim auf den Ligadritten. Es ist also das Spitzenspiel in der Gruppe Nord.
Der SVK kam unter der Woche zu Hause nur zu einem 2:2 gegen die TSG Trippstadt und verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze. Spielertrainer Timo Riemer schätzt die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg als kampfstarke Truppe ein, die seiner Mannschaft sicher alles abverlangen werde. Doch der Coach sieht sein Team nicht chancenlos. Der Respekt ist auf beiden Seiten groß. Auch der Finkenbacher Trainer Alex Raab sah den SV Kirchheimbolanden schon vor der Runde als Kandidat, der um die Qualifikation für die Aufstiegsrunde mitspielen würde. Beide könnten ihren Platz unter den Top 4 der Liga mit einem Sieg festigen.
Die SG Alsenztal verlor unter der Woche das Nachholspiel in der Bezirksliga Untere Nahe gegen die SG Weinsheim mit 2:5 und bleibt erst einmal mit fünf Punkten im unteren Tabellenbereich stecken. Am Samstag, 16.30 Uhr, spielt das Team gegen den TuS Hackenheim – den Tabellenführer.