Donnersbergkreis Spielplätze werden ausgebaut

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Einen Fehlbetrag von 4484 Euro in diesem und von 18.522 Euro im kommenden Jahr sieht der Imsbacher Doppelhaushalt vor, den der Gemeinderat einstimmig verabschiedet hat. Zumindest für 2014 hofft Ortsbürgermeister Jürgen Wolsiffer darauf, dass sich die finanzielle Situation bis Jahresende gegenüber der Planung bessert und doch ein Ausgleich erreicht wird.

Investiert werden in diesem Jahr 92.00 Euro. 41.000 Euro davon fließen in den Ausbau der Spielplätze, 30.000 Euro in die Gestaltung des Platzes am Bergmann am Ortseingang, 6000 Euro in die Außengebietsentwässerung am Kupferberg und 15.000 Euro in die Anschaffung von Gerätschaften für den Gemeindearbeiter. Weitere geplante Maßnahmen: Für jeweils 5000 Euro sollen die Friedhofswege und der sanitäre Bereich am Grill- und Zeltplatz repariert werden. 3800 Euro stehen für Unterhaltungsarbeiten am „Zechenhaus“ der Bergbauerlebniswelt zur Verfügung. Durch den Verkauf von Baugrundstücken in einer Größenordnung von 189.000 Euro bedarf es keiner Kreditaufnahme, so Wolsiffer. Mit dem überschüssigen Betrag werden sich die bei der VG-Kasse Winnweiler in Anspruch genommenen Liquiditätsmittel reduzieren. Aufgrund der Verkaufserlöse kann im Finanzhaushalt ein Geldüberschuss von 28.363 Euro ausgewiesen werden. Die Schulden aus Investitionstätigkeiten werden sich bis Jahresende auf 255.949 Euro reduzieren; damit liegt die Ortsgemeinde im statistischen Vergleich deutlich unterm Landesdurchschnitt. Dieses Jahr stehen den Erträgen von 837.775 Euro Aufwendungen von 842.259 Euro gegenüber, nächstes Jahr 818.805 Euro gegenüber 837.327 Euro. Haupteinnahmequellen sind Anteile an der Einkommensteuer in Höhe von 365.130 Euro, Realsteuern von 133.300 Euro, Schlüsselzuweisungen des Landes von 133.100 Euro und öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte von 78.797 Euro. Hauptausgaben sind Umlagen an die VG Winnweiler in Höhe von 303.460 Euro, an den Donnersbergkreis 252.230 Euro, Personal- und Versorgungsaufwendungen 95.569 Euro, Sach- und Dienstleistungen 67.473 Euro. Einrichtungen mit Fehlbeträgen, die aus Steuermitteln und Zuweisungen ausgeglichen werden müssen, sind Friedhofs- und Bestattungswesen mit 24.399 Euro, Straßenbeleuchtung mit 18.500 Euro, öffentliche Grünflächen- und Parkanlagen mit 17.621 Euro, Bürgerhaus mit 17.181 Euro, Einrichtungen der Bergbauerlebniswelt mit 12.998 Euro, Gemeindestraßen mit 7127 Euro, Grill- und Zeltplatz mit 5361 Euro, Parkplätze mit 5352 Euro, Bauhof mit Fuhrpark mit 4889 Euro, Heimat- und Kulturpflege mit 2021 Euro, Wirtschaftswege mit 1818 Euro und Buswartehalle mit 1198 Euro. (mwl)

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