Donnersbergkreis Spielerische Vorteile nicht genutzt
Herschberg. Mit 0:3 (0:2) unterlag Verbandsligist ASV Winnweiler beim SV Herschberg und steckt weiterhin tief im Abstiegssumpf. Trotz spielerischer Vorteile verpasste es die Mannschaft von Trainer Jürgen Giehl, sich klare Torchancen zu erspielen. Der SVH zeigte sich hingegen sehr effizient und nutzte seine ersten beiden Torchancen eiskalt.
Beide Teams gingen personell arg gebeutelt in die Partie. Beim SV Herschberg stand sogar nur ein Ersatzspieler zur Verfügung. Beim ASV Winnweiler lief erstmals Yannic Orschiedt wieder auf, der zuletzt zwei Monate wegen eines Auslandsaufenthalts fehlte. „Wir hatten wohl mehr Offensivaktionen, aber entscheidend vors Tor gekommen sind wir nicht“, analysierte Giehl die Partie. Dabei fing sie gut an für den ASV. So war die Giehl-Elf sehr präsent, störte immer wieder das Aufbauspiel der Hausherren und sorgte so für etliche einfache Ballgewinne. „Wir sind anfangs nicht so zum Zug gekommen“, meinte auch SVH-Trainer Mayer. Erst mit einer taktischen Umstellung bekam Herschberg die Partie besser in den Griff. Der ASV drückte, kam jedoch nur in der achten Minute zu einer klaren Torchance. Angreifer Fabian Schmitt tauchte alleine vor SVH-Torhüter Jan Maurer auf. Der harmlose Abschluss von Schmitt bereitete Maurer jedoch keine Probleme. Die kalte Dusche gab es dann kurz vor der Pause. Nach einem Zuspiel von Herschbergs Spielgestalter Dennie Schmidt ließ Heraldo Jorrin mit einer Drehung die ASV-Innenverteidigung stehen und schoss in der 41. Minute flach zum 1:0 ein. „Das muss man besser verteidigen“, ärgerte sich Giehl zurecht. Noch schlimmer das 2:0 kurz vor der Pause. Eine Flanke von Fabian Groh rauschte an der gesamten ASV-Innenverteidigung vorbei, sodass SVH-Spielertrainer Mayer alleine vor dem Tor stand und mit einem strammen Schuss traf. Die Angriffsversuche des ASV verpufften auch zu Beginn der zweiten Hälfte. Torschüsse von Aktivposten Waldemar Schneider und Fabian Schmitt sorgten aber kaum für Gefahr. Mit dem 3:0 in der 69. Minute, erneut nach Vorarbeit von Groh, sorgte Doppeltorschütze Mayer für die Entscheidung. Winnweiler schaffte es in der Folge nicht mehr, gefährlich vor das gegnerische Tor zu gelangen. Markus Steigerwaldt und Schneider versuchten bis zuletzt, das Spiel ihrer Farben anzukurbeln. Vergebens. „Wir haben mit vielen Langzeitverletzten zu kämpfen, aber das soll keine Ausrede sein“, meinte Giehl nach der Partie. Bastian Steer musste bereits in der ersten Hälfte verletzt vom Feld und lässt Winnweilers Lazarett weiter anwachsen. Durch den Erfolg des SV Rodenbach ist die Mannschaft von Jürgen Giehl nun auf den viertletzten Platz zurückgefallen. Sport SO SPIELTEN SIE ASV Winnweiler: Assel - Geissler, Siebecker (46. Giehl), Scharfenberger, Steigerwaldt - Steer (29. Matinski), Dreger, Schneider, Hertel - Schwab (64. Orschiedt), Schmitt.