Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Spiel der Woche: Winnweiler im Kerwespiel gegen Rockenhausen

Waldemar Schneider (in Rot), hier noch in einer Verbandsligapartie 2017 gegen Fußgönheim, tippt auf einen 3:1-Heimsieg.
Waldemar Schneider (in Rot), hier noch in einer Verbandsligapartie 2017 gegen Fußgönheim, tippt auf einen 3:1-Heimsieg.

In der Bezirksliga Westpfalz Gruppe Nord treffen am Samstag, 16 Uhr, der ASV Winnweiler und die SG Rockenhausen/Dörnbach aufeinander. Beide benötigen die Punkte, stecken sie doch im Tabellenkeller fest.

Waldemar Schneider (Spielertrainer ASV Winnweiler) über ...

... den Saisonverlauf: „Die Stimmung bei uns ist derzeit nicht so gut. Gerade auch wegen des Spiels am Mittwochabend. Das haben wir ja bei der TSG Kaiserslautern leider mit 1:2 verloren. Somit haben wir aus den bisherigen acht Saisonspielen gerade einmal vier Punkte geholt. Das sieht natürlich nicht gut aus.“

... die personelle Situation vor dem Derby: „Auch da sieht es nicht gut aus. Es fehlen weiter einige wichtige Spieler. Ich werde deshalb wohl erneut den Kader zur Verfügung haben, der am Mittwochabend bei der TSG Kaiserslautern dabei gewesen ist. Es wird nur eine einzige Änderung geben: Angreifer Michael Hammerschmidt, der nicht dabei war, kehrt zurück und wird wohl auch spielen.“

... den nächsten Gegner SG Rockenhausen/Dörnbach: „Die SG hat auch keine gute Bilanz, sie hatten zuletzt Probleme. Aber man darf nicht vergessen, dass sie auch mit dem Coronavirus zu tun gehabt haben. Ich kenne die Mannschaft und viele Spieler. Ich weiß nicht so recht, wie ich sie einschätzen soll. Ich denke, sie sind nicht so schlecht, wie es die vergangenen Ergebnisse aussagen.“

... über den Stellenwert des Spiels: „Das ist ein Kerwespiel für uns. Wir treffen auf einen direkten Konkurrenten. Und es ist mit der SG Rockenhausen/Dörnbach ein Verein, der aus dem Donnersbergkreis kommt. Die Motivation, aus diesem Spiel als Sieger vom Platz zu gehen, müsste bei jedem meiner Spieler vorhanden sein. Ich freue mich auf das Spiel am Samstag.“

Tipp: 3:1

Fabian Schmitt (zusammen mit Valon Lukaj Interimstrainer der SG Rockenhausen/Dörnbach) über ...

... die Trainersituation: „Tim Gabelmann ist kein Cheftrainer mehr bei uns. Beruflich ist er stark in Baden-Württemberg eingebunden. Da die Resonanz bei uns im Training aus unterschiedlichen Gründen nicht so gut ist, stand das nicht mehr in einem richtigen Verhältnis zum Aufwand, den er betrieben hat. Und natürlich hat die sportliche Situation mit den vielen Gegentoren auch noch ihren Teil zu seiner Entscheidung beigetragen. Valon Lukaj und ich haben das Training am Donnerstag geleitet und das Team auf das Spiel in Winnweiler eingestellt. Die sportliche Verantwortung für Samstag liegt bei uns. Wir konzentrieren uns erst einmal voll auf das Derby. In der nächsten Woche schauen wir, wie es weitergeht.“

... den Kontrahenten ASV Winnweiler: „Wir sehen den ASV als Gegner auf Augenhöhe, der seine Stärken vor allem in der Offensive und seine Schwächen in der Defensive hat. Genauso ist das bei uns auch. Man muss ja nur auf die Gegentreffer schauen, die beide Teams bislang kassiert haben. Das Spiel wird die Mannschaft gewinnen, die kompakter steht, besser in den Zweikämpfen ist und geschlossener auftritt. Vorne ist der ASV mit Waldemar Schneider, Michael Hammerschmidt und Ricky Schander richtig gefährlich.“

... die Personalsituation: „Unsere beiden Torhüter sind bekanntlich verletzt beziehungsweise erkrankt. Außerdem fehlen uns am Samstag zusätzlich auch noch Harun Mese und Björn Bauer.“

... den Stellenwert des Spiels: Wir freuen uns auf dieses Kerwespiel in Winnweiler, zu dem hoffentlich viele Zuschauer kommen werden. Wir hoffen, dass wir das umsetzen können, was wir uns jetzt im Training vorgenommen haben. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, die drei Punkte zu holen.“

Tipp: 1:2

Fabian Schmitt
Fabian Schmitt
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