Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel SG Rockenhausen/Dörnbach: Veränderungen unumgänglich

Stefan Linck (links) und Josef Wernz nehmen hier noch gemeinsam den Queidersbacher Felix Burkhard in die Zange. Zur neuen Saison
Stefan Linck (links) und Josef Wernz nehmen hier noch gemeinsam den Queidersbacher Felix Burkhard in die Zange. Zur neuen Saison muss Rockenhausen die beiden Spieler ersetzen.

Es war ein mehr als holpriger Start, den die Fußballer der SG Rockenhausen/Dörnbach in der Saison 2021/22 in der Bezirksliga Westpfalz hinlegten. Doch letztlich bekam die Mannschaft noch die Kurve. Am Team der Zukunft wird bereits gearbeitet.

„Wir hatten es uns zu Beginn schon wirklich einfacher vorgestellt“, sagt Thorsten Trost, der Vorstand Sport der SG Rockenhausen/Dörnbach, und betont: „Denn es ist eigentlich die gleiche Mannschaft gewesen, die in den vergangenen Spielzeiten im vorderen Mittelfeldbereich, immer so zwischen Platz fünf und sieben in der Tabelle gestanden hat.“ Trost macht aber klar: „Wir haben einfach nicht berücksichtigt, dass die Jungs mit 30 eben auch ein eigenes Leben haben. Der eine baut ein Haus, der andere hat die und die Verpflichtungen. Dazu kam dann auch noch, dass unser Trainer, Tim Gabelmann, mit dem wir die Saison gestartet haben, in Stuttgart arbeitete. So hat sich das am Anfang wirklich nicht gut angelassen.“

Derbypleiten veranlassen zum Handeln

Nach den deutlichen Niederlagen mitten in der Hauptrunde gegen die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg (2:9) und den ASV Winnweiler (3:9) gab es dann ein Krisentreffen. „Tim Gabelmann trat zurück. Valon Lukaj hat das Team als Spielertrainer übernommen. Wir haben die Dinge ganz klar angesprochen, so konnte es nicht weitergehen“, erklärt Trost und sagt: „Plötzlich lief es wieder. Was genau passiert ist? Ich weiß es nicht. Klar ist: Valon Lukaj hat mit seiner Arbeit und Art und Weise, wie er die Mannschaft geführt hat, einen großen Anteil an der Wende. Jeder Akteur hat dann noch eine Schippe draufgelegt.“

Die zweite Hälfte der Hauptrunde spielte die SG-Mannschaft tatsächlich wie ausgewechselt und verpasste die Teilnahme an der Aufstiegsrunde, die im Frühjahr 2022 gespielt wurde, letztlich nur um einen einzigen Punkt. Die Abstiegsrunde schloss die SG Rockenhausen/Dörnbach auf dem ersten Rang ab. „Das war dann doch wirklich sehr erfreulich, wie es ausgegangen ist, obwohl wir natürlich gerne in der Aufstiegsrunde gespielt hätten. Man muss schon sagen, das System mit den zwei Staffeln war in der zweiten Saisonhälfte doch fragwürdig, aber gut“, sagt Trost.

Trainer bleibt, Mannschaft bekommt neues Gesicht

Für die kommende Spielzeit steht fest: Valon Lukaj bleibt weiter Chefcoach. „Er macht wirklich eine sehr gute Arbeit, wir sind voll zufrieden. Valon kommt aus dem Dörnbacher Umfeld, wobei man hier auch wirklich sagen muss, dass diese Spielgemeinschaft mit dem TSV Dörnbach für uns einen absoluten Glücksfall darstellt. Mit Patrick Enkler, der Spielleiter der ersten Mannschaft ist, und auch Matthias Kehrt, der unsere zweite Mannschaft trainiert, haben wir sehr engagierte Personen von unserem Partnerverein, die sich voll in die Spielgemeinschaft einbringen“, findet Trost.

Innerhalb der Bezirksligamannschaft der SG Rockenhausen/Dörnbach wird es aber nun zu einem größeren Umbruch kommen. „Erfahrene Spieler werden nicht mehr zur Verfügung stehen. Ein Stefan Linck, den wir ja eigentlich nicht ersetzen können, wird seine Karriere beenden“, sagt Trost und bemerkt weiter: „Unser langjähriger Mannschaftskapitän Josef Wernz zum Beispiel wandert zum SV Gundersweiler ab, Marcielle Hirmann hört ebenfalls auf. Wir haben sehr viele Neuzugänge. Darunter sind erfahrene Spieler, aber auch zahlreiche junge Akteure. Es wird spannend, wie sich das entwickelt. Wir wollen aber auch in der kommenden Runde eine gute Rolle in der Bezirksliga spielen.“

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