Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Schon fast 12.000 Briefwahlunterlagen beantragt

Der Landtag und der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden sind am 14. März zu wählen. Da
Der Landtag und der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden sind am 14. März zu wählen. Das wollen in diesem Jahr viele Wahlberechtigten von daheim aus per Briefwahl erledigen.

Zweieinhalb Wochen sind es noch bis zur Wahl, die Benachrichtigungen sind verschickt. Da die Pandemie noch im vollen Gange ist, wird empfohlen, die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen. Und das haben auch schon viele im Donnersbergkreis getan.

VG Göllheim:

„So ein hohes Aufkommen hatten wir noch nie“, sagt Jürgen Magsamen von der Verbandsgemeindeverwaltung Göllheim. Über ein Drittel der knapp 9500 Wahlberechtigten, nämlich 3200, hatte Anfang dieser Woche schon die Briefwahlunterlagen beantragt. Zu 95 Prozent seien die Anträge auch schon bearbeitet worden, so Magsamen. In der VG Göllheim wurden die ersten Wahlberechtigungen schon Anfang Februar verschickt, sodass bereits am 8. Februar mit der Bearbeitung begonnen werden konnte. Nur ein Problem gab es: Der QR-Code auf den Wahlunterlagen, der neben E-Mail, per Internet oder persönlich vor Ort, zur Antragstellung der Briefwahlunterlagen dienen sollte, funktioniert nicht. Warum, steht laut Magsamen noch nicht fest. Er hofft, dass das bei der Bundestagswahl im September nicht mehr vorkommt.

VG Winnweiler:

Ohne Probleme lief es bisher in der VG Winnweiler, berichtet Nathalie Lehr, die dort bei der Verbandsgemeindeverwaltung für die Wahl zuständig ist. Die meisten würden online, also über QR-Code oder im Internet, die Unterlagen beantragen, ein paar persönlich, ein Bruchteil per Mail. Bisher haben das in der VG Winnweiler 2000 von 10.200 Wahlberechtigten getan. Das seien insgesamt zwar noch nicht so viele beantragte Briefwahlen, wie es schon bei anderen Wahlen vorgekommen seien, aber „es werden sicher noch mehr Anträge kommen, das wird jetzt stetig so weiter gehen. In der Kürze der Zeit hatten wir noch nie so viele auf einmal“, sagt Lehr.

VG Kirchheimbolanden:

Auch in der VG Kirchheimbolanden gibt es eine rege Nachfrage nach Briefwahlunterlagen. Die Unterlagen mussten bis zum 19. Februar zugestellt werden, seitdem haben 2400 die Briefwahl beantragt. 15.400 Wahlberechtigte hat die VG Kibo insgesamt. Die meisten stellen den Antrag ebenfalls über das Internet oder den QR-Code, informiert Birgit Bittler von der Verbandsgemeindeverwaltung. Sie rechnet damit, dass in den nächsten Tagen noch so einige Anträge zu bearbeiten sein werden.

VG Nordpfälzer Land:

3000 von 4000 Anträgen hat die Verbandsgemeindeverwaltung der VG Nordpfälzer Land schon bearbeitet. „Das sind jetzt schon mehr als bei der Kommunalwahl insgesamt“, erzählt die Zuständige, Miriam Merzinger. „Gerade über das Wochenende sind viele Anträge gekommen, allein über den QR-Code 1000.“ Sie erwartet, dass von den 14.100 Wahlberechtigten noch mehr Anträge auf die Briefwahl kommen werden. „Dafür sind wir gut aufgestellt. Viele Leute helfen mit, sonst könnten wir das nicht bewältigen.“

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