Donnersbergkreis Rudolf Franzmann (SPD)

Franzmann hebt hervor, dass sich Winnweiler in den zurückliegenden Jahren sehr gut entwickelt habe, dennoch gelte es aufmerksam Veränderungen zu beachten und zu steuern. Franzmann: „Welche Vision haben wir von unserer Gemeinde und den Ortsteilen? Was machen wir mit den Leerflächen und wie können wir die innerörtliche Struktur verbessern? Wie können wir die Mobilität verbessern? Was kann Kommunalpolitik leisten, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen?“ Er wolle sich intensiv um die Weiterentwicklung von Winnweiler mit den Ortsteilen Alsenbrück-Langmeil, Hochstein und Potzbach kümmern. Und: „Ein Ortsbürgermeister, der sich ausschließlich um die Belange seiner Gemeinde kümmern kann, ist ein Gewinn und wirkt sich positiv auf deren Entwicklung aus – dies hat die Ämtertrennung in den weiter zurückliegenden Jahren gezeigt.“ Die Sicherung des Gewerbestandortes, die Verbesserung der innerörtlichen Angebote, ein organisches Weiterentwickeln neuer Bauflächen, der Ausbau der innerörtlichen Freiflächen zu echten Begegnungsstätten – dies sind nur einige der Punkte, die er als Ortsbürgermeister gemeinsam mit dem neuen Gemeinderat angehen würde. „Alte Baustellen“, der Bahnhof mit Umfeld und die brachliegenden Gienanthwerke, gehörten ebenfalls dazu. In politischer Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde und dem Kreis gehe es auch um Schulen und die Sporteinrichtungen, in Kooperation mit den Kirchen um die beiden Kindertagesstätten. Diese Einrichtungen würden nicht in die Zuständigkeit der Gemeinde fallen, „stehen jedoch in unmittelbarem Zusammenhang mit der Lebens- und Wohnqualität und sind deshalb von hohem Interesse für uns. “ Unter dem Motto „Wer die Zukunft will, muss jeden Tag einen neuen Schritt gehen“ wolle er als Ortsbürgermeister nicht verwalten, sondern gestalten, so Franzmann, „unsere Gemeinde im Mittelpunkt meiner Arbeit sehen und in Zusammenarbeit mit allen Gruppen und Vereinen als Gemeinschaft entwickeln.“ (lor)