Donnersbergkreis Rodungen vor dem Brückenbau
Im Frühjahr kommenden Jahres wird die Anschlussstelle Einsiedlerhof an der A6 ausgebaut. Die angrenzenden Straßen werden erweitert, das Areal wird zur Großbaustelle. Knapp zehn Millionen Euro werden investiert. Derzeit beginnen die Rodungsarbeiten.
Die Anschlussstelle wird großflächig umgebaut, so gibt es zwei Kreisel und zwei neue parallele Brücken über die Autobahn. Die Kreisel sollen die Anbindung an die A6 verbessern und sie „den heutigen und zukünftigen Anforderungen anpassen“, wozu insbesondere das neu entstehende US-Hospital gehört, betont der Landesbetrieb Mobilität (LBM). So sind an der Anschlussstelle zwei Kreisel geplant, einer südlich der A6 ausgangs Einsiedlerhof und ein sogenannter Turbo-Kreisel nördlich der Autobahn. Verbunden werden die beiden Kreisel mit einer neuen Brückenkonstruktion über die Autobahn. Dabei wird so vorgegangen, dass zunächst eine neue Brücke neben der bestehenden errichtet wird, dann wird die alte Brücke abgerissen und eine zweite neue Parallelbrücke gebaut. Die K5 zum Osttor der Air Base Ramstein wird somit vier Fahrspuren bekommen, im Vorgriff auf eine komplette vierspurige Erweiterung der K5 vom Einsiedlerhof bis zur Air Base. In Sachen Brücken sei mit einer Bauzeit bis in die zweite Jahreshälfte 2021 zu rechnen, teilt der Landesbetrieb Mobilität mit. Für die Arbeiten an den neuen Brücken seien insgesamt fünf Vollsperrungen der A6 an Wochenenden vorgesehen, die für den jeweiligen Traggerüstauf- und -abbau über der A6 und für den Abbruch der alten Brücke erforderlich sind. Diese Sperrungen seien über die Gesamtbauzeit der Brücke verteilt. Die Verbindung von Mackenbach zum Einsiedlerhof über die A6 werde dauerhaft gewährleistet. Was die jetzt beginnenden Rodungsarbeiten angeht, so werden sie zunächst dort ausgeführt, wo der Verkehr überhaupt nicht oder nur geringfügig tangiert ist. Im weiteren Verlauf der Fällungen könne es aus Sicherheitsgründen begrenzt und kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen kommen, so der LBM. Die Rodungsarbeiten liefen voraussichtlich bis in den November. Für den gesamten Ausbau der Anschlussstelle Einsiedlerhof ist eine Bauzeit bis in die zweite Jahreshälfte 2022 vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 9,4 Millionen Euro. Beteiligt sind hierbei der Bund mit 4,9 und das Land mit 3,7 Millionen Euro, auf die Stadt Kaiserslautern entfallen rund 800.000 Euro, wofür die Stadt beim Land eine Förderung beantragen kann, die voraussichtlich bei 65 Prozent der Kosten liegen wird.