Radsport RHEINPFALZ Plus Artikel „Rhoihessecross“ trifft den Nerv der Teilnehmer und der Zuschauer

Heimliche Stars am ersten Abend in Wachenheim: Die Klappräder.
Heimliche Stars am ersten Abend in Wachenheim: Die Klappräder.

Viele Starter, viele Zuschauer, hochklassiger Sport, Gaudi und Party: Mit dem „Rhoihessecross“ habe die Veranstalter wohl einen Nerv getroffen.

Die Ausrichter des „3B Rhoihessecross“ waren total zufrieden. „Es war ein sehr guter Zuspruch von der Teilnehmerzahl, aber auch ein sehr guter Zuspruch, was die Zuschauer anging“, freut sich Marcus Klein, der Vorsitzende des Radsportverbands Rheinhessen, der den „Rhoihessecross“ gemeinsam mit dem Mainzer RSV zum zweiten Mal in Wachenheim im Zellertal veranstaltete. Neben dem Cyclocross standen in diesem Jahr auch Crossläufe und ein Klapprad-Cross auf dem Programm. Insgesamt 230 Teilnehmer hatten sich angemeldet.

Auch das Wetter spielte voll mit. „Wahrscheinlich war der Zuspruch auch so gut, weil das Wetter traumhaft war“, sagt Klein, fügt aber an: „Aber sicher auch, weil die Veranstaltung für sich geworben hat. Wenn am zweiten Tag mehr Leute kommen als am ersten, dann sind sie wohl sicher am ersten Abend nicht heimgegangen und haben gesagt: ,Da kannst du nicht hingehen.’ Wir sind total zufrieden.“

Fantasievolle Kostüme

Dabei sind die Starterzahlen im erstmals angebotenen Crosslauf über fünf oder acht Kilometer sicher noch ausbaufähig, wie auch Klein meint: „Das war zum ersten Mal im Programm. Da muss man sich auch erst mal einen Namen machen“, sagt er angesichts von 27 Startern. „Aber da gab es positive Rückmeldungen. Ich setze da auch ein bisschen darauf, dass die, die da waren, den Laufkollegen erzählen, dass man nach Wachenheim zum Crosslauf gehen kann. Dann werden es im kommenden Jahr auch mehr sein.“

Dagegen war das Cyclocrossrennen der Hobbyfahrer mit 72 Startern sehr gut frequentiert. Und auch das Cross-Klappradrennen erfreute sich mit 33 Teilnehmern durchaus einer gewissen Beliebtheit. Überhaupt war dieses Rennen unter Flutlicht schon so etwas wie der Höhepunkt des ersten Tages. Auch, weil viele Teilnehmer sich gemäß dem Motto „Weinprinzessin“ in fantasievollen Kostümen auf ihr Klapprad schwangen.

Bewusst unter Flutlicht

„An dem ersten Tag war der Klapprad-Cross bestimmt der Höhepunkt“, sagt auch Klein. „Wir hatten es ja bewusst in den Abend gelegt, damit die Zielankunft bei Flutlicht ist.“ Die Teilnehmer und auch die Zuschauer hätten ihren Spaß gehabt: „Es war eine tolle Mischung aus Party, Gaudi, aber trotzdem auch sportlichen Ambitionen, denn die sind schon richtig schnell über den Kurs gerast. Da hat dann auch schon die Band gespielt, dementsprechend war Stimmung bei den Zuschauern.“

Am zweiten Tag bekamen die Zuschauer dann bei den Cyclocrossrennen der Jugend und der Elite mit insgesamt 102 Teilnehmern hochklassigen Sport geboten. Teils mit prominenten Startern, weiß Klein zu berichten weiß: „Das sportliche Niveau war sehr hoch. Es war in einer Altersklasse der deutsche Meister da, der wurde Zweiter. Es waren mehrere Starter dabei, die bei den deutschen Meisterschaften unter den Top Ten waren. Auch die deutsche U17-Meisterin im Mountainbike war dabei.“

Umfrage unter Teilnehmern

Wie viele Zuschauer letztlich an den beiden Tage da waren, weiß Klein nicht genau. Es waren aber etliche. Denn er stellt fest: „Die Feuerwehr, die das Catering gemacht hat, war – abgesehen von der ersten Stunde am ersten Tag und ganz zum Schluss zum Ausklang – am Anschlag, was sie ausschenken und grillen konnte.“

Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen sich bereits Gedanken über die dritte Auflage machen. „Wir haben eine Umfrage bei den Teilnehmern gemacht und ausgewertet“, berichtet Klein. „Da ist das Feedback sehr positiv. Wir haben auch noch ein paar Hinweise bekommen, was wir besser machen können. Die allgemeine Meinung war: Weitermachen, sie kommen wieder.“ Was sie etwas anders machen wollen: „Wir würden im nächsten Jahr auch schauen, ob wir die Zelte beheizen können“, sagt Klein. „Denn abends wurde es dann schon sehr kühl. Das sportliche Programm wird mehr oder weniger identisch bleiben.“

x