Donnersbergkreis RHEINPFALZ-Sommertouren: Ferienprogramm für Leser der Donnersberger Rundschau

Die RHEINPFALZ-Sommertouren starten wieder.
Die RHEINPFALZ-Sommertouren starten wieder.

Sechs Wochen Sommerferien liegen vor uns – da gibt es jede Menge Zeit, den Donnersbergkreis mal von einer neuen Seite kennenzulernen oder etwas Neues auszuprobieren. Gelegenheit dazu bieten wieder die RHEINPFALZ-Sommertouren.

Endlich ist es wieder soweit! Auf vieles haben wir in den vergangenen beiden Jahren aufgrund der Pandemie verzichten müssen. Auch die Sommertouren der RHEINPFALZ sind der Situation zum Opfer gefallen. In diesem Jahr aber soll es nun wieder losgehen mit den Sommertouren, bei denen RHEINPFALZ-Leser die Möglichkeit haben, hinter Kulissen zu blicken und sich selbst zu betätigen. Wir haben diesmal auch Aktionen im Angebot, bei denen sich unsere Leser vor Ort ein Bild machen können von dem, was vielleicht schon in der Zeitung ihr Interesse geweckt hat.

Nachhaltiger Anbau

Zum Beispiel gleich in der ersten Ferienwoche: In unserer Serie „Neues Leben auf dem Hof“ begleiten wir seit einigen Monaten die (überwiegend jungen) Menschen, die auf dem Hof Lebensberg bei Obermoschel ganz besonders innovative Ansätze der Landwirtschaft verfolgen. Ob Agroforstsystem, Baumschule oder eine Solidarische Landwirtschaft – die Pioniere des Projekts Kahlforsterhof setzen auf Nachhaltigkeit. Bis zu 25 unserer Leser können sich am Freitag, 29. Juli, ab 14 Uhr nicht nur umschauen, sondern sie werden dort fachkundig von den Hofbewohnern geführt und können Fragen stellen: zum Projekt selbst, aber auch zu den Ansätzen der regenerativen Landwirtschaft. Sicherlich kann auch der eine oder andere Hobbygärtner interessante Eindrücke mitnehmen.

Auf dem Hof Lebensberg gibt es viel zu entdecken.
Auf dem Hof Lebensberg gibt es viel zu entdecken.

Es gibt eine Hoftour mit verschiedenen Stationen, hintergründige Einblicke in Gemüsegarten, Gewächshäuser, Baumschule, Agroforstsystem und Hofladen. Die Geschichte und die sozialen Dynamiken des Hofs kommen ebenso zur Sprache wie die Themen Konservierung und Bodenaufbereitung.

Echte Hand- und Wertarbeit

Unsere Serie „Bleibendes Handwerk“, in der wir Menschen vorstellen, die sich in fast vergessenen, aber dennoch immer noch aktuellen Handwerksberufen betätigen, steht Pate für die zweite Tour, die am Mittwoch, 3. August, nach Bennhausen führt. Dort können ab 10 Uhr bis zu zehn Leser einem waschechten Drechsler über die Schulter schauen. Dirk Bastian zeigt und erläutert in anderthalb bis zwei Stunden, wie Schönes aus Holz entsteht. Hinter vielen Dingen, die jeder seit langer Zeit im Internet fertig verpackt kaufen kann, steckt nämlich oftmals echte Hand- und Wertarbeit.

Dirk Bastian zeigt, was man aus Donnersberger Holz machen kann.
Dirk Bastian zeigt, was man aus Donnersberger Holz machen kann.

Dass diese Erkenntnis die Menschen auch und gerade im digitalen Zeitalter fasziniert, belegen die Besucherströme auf Handwerksmärkten. Dirk Bastian, der auch für Kaffee und Wasser für seine Gäste sorgen wird, verarbeitet übrigens echtes Donnersberger Holz, wie er sagt. Kein Wunder, dass dies der Lieblingsprogrammpunkt unseres RHEINPFALZ-Bibers Nils Nager ist ...

Erste Schwünge

Es geht Schlag auf Schlag – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn in der Woche darauf führt unsere Sommertour zum Golfclub am Donnersberg bei Börrstadt. Und auch dort gibt es etwas, zu dem die meisten eher selten Gelegenheit haben: einen Golfschnupperkurs – oder besser gesagt, gleich zwei. Unter Anleitung eines Trainers können erste Schwünge ausprobiert werden, mit dem E-Kart geht’s über die große Anlage des Clubs, und nicht fehlen darf ein kleiner sportlicher Wettbewerb: ein Putt-Turnier, bei dem es um den großen Moment geht, wenn der kleine Ball seine letzten Meter ins Ziel finden soll.

Der Golfsport findet immer mehr Anhänger.
Der Golfsport findet immer mehr Anhänger.

Ein kleiner Imbiss im Clubrestaurant rundet die Veranstaltungen ab, die jeweils rund zweieinhalb Stunden dauern werden. Acht Leser – das dürfen auch die vielzitierten „blutigen Anfänger“ sein – können am Donnerstag, 11. August, ab 10 Uhr loslegen, acht weitere ab 14 Uhr.

Bieriges Vergnügen

Nicht fehlen darf bei unseren Sommertouren ein Besuch bei einem Unternehmen, zu dem vermutlich erst ab einem gewissen Mindestalter eine Verbundenheit besteht: Am Mittwoch, 17. August, öffnet am Vormittag die Brauerei Bischoff (fast) alle Türen für unsere Leser. Etwa eine Stunde lang gibt’s eine fachkundige Führung durch die traditionsreiche Privatbrauerei.

Ein langer Weg ist’s, bis das Bier im Kühlschrank steht.
Ein langer Weg ist’s, bis das Bier im Kühlschrank steht.

Mindestens genau so viel Zeit sollten die 30 RHEINPFALZ-Leser für den zweiten Teil des Programms einplanen. Denn was wäre eine Brauerei-Besichtigung ohne die zugehörige Verköstigung? Da ergänzen sich Theorie und Praxis in bester Manier. Und zum Bierchen hat Chef Sven Bischoff auch Leckeres zum Essen versprochen.

Märchenhafter Skulpturengarten

Auch die künstlerisch Interessierten sollen nicht zu kurz kommen: In seinen märchenhaften Skulpturengarten in Harxheim lädt Steinbildhauer Wolf Münninghoff für Donnerstag, 25. August, ab 10 Uhr bei Kaffee und Kuchen ein. Der freischaffende Kunsthandwerker wird seinen Besuchern einen Einblick in seinen eigenen künstlerischen Werdegang geben. Außerdem erläutert Münninghoff den Entstehungsprozess seiner Werke vom Beginn bis zur Fertigstellung.

In Wolf Münninghoffs Skulpturengarten geraten nicht nur Steinbildhauer ins Staunen.
In Wolf Münninghoffs Skulpturengarten geraten nicht nur Steinbildhauer ins Staunen.

Wer möchte, darf sich auch mal selbst am Spitzeisen versuchen – wenngleich die Zeit an dem Tag selbstredend nicht für ein eigenes erstes Kunstwerk reichen wird. Aber wer weiß, vielleicht entdeckt der eine oder andere ja dennoch im Skulpturengarten seine künstlerische Berufung?

Info

Die Sommertouren werden jeweils einige Tage vor der jeweiligen Veranstaltung noch einmal angekündigt. Dort erfahren Sie auch, wann und wie Sie sich anmelden können. Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bei der RHEINPFALZ-Redaktion möglich. Gehen mehr Meldungen ein, als Teilnehmerplätze vorhanden sind, entscheidet die Reihenfolge des Eingangs. Leser, die ohne Anmeldung zu einer Tour erscheinen, können nicht berücksichtigt werden. Bei allen Lesertouren ist die Teilnahme kostenlos, geschieht aber auf eigene Gefahr.

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